Eigentlich hat der französische Fernsehsender M6 in einem kleinen Beitrag in seiner Nachrichtensendung nur lobend erwähnen wollen, welche Sportler in der Corona-Krise etwas Gutes getan und gespendet haben – dabei ist ihnen aber ein großer Fehler unterlaufen.

In diesen Zeiten tut es doch besonders gut, wenn man herzlich über eine Kuriosität lachen kann! M6 zählt zu den größten und populärsten Fernsehsendern in Frankreich, wie wir nun aber gesehen haben, schützt das nicht vor dem ein oder anderen Fail.

In einer Spezialausgabe der Nachrichten rund um die Coronakrise ging es darum, welche bekannten Sportler helfen wollen und angekündigt haben, mit ihren Spenden gegen die aktuellen Probleme anzukämpfen.

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Dabei wurde über Tennis-Legende Roger Federer gesprochen, der angekündigt hat, eine Million Schweizer Franken (etwa 950.000 Euro) für hilfsbedürftige Familien in seinem Heimatland Schweiz aufzubringen.

Ein zweiter Name, der in dem Beitrag genannt wurde, war Lionel Messi – der argentinische Weltfußballer hatte zuletzt seine Hilfe zugesprochen. Er hat eine Million Euro an zwei Krankenhäuser gespendet.

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So weit, so gut… gerade bei einem solchen Thema in einer derart ernsten Lage sollte eigentlich nichts schiefgehen. Ist es aber! Auf dem Screen im Hintergrund sollten Federer und Messi gezeigt werden – das ist aber doch nicht der Argentinier!

Verwundert haben sich viele Franzosen den Beitrag angeschaut und dann natürlich schnell ihr Smartphone gezückt und das Ganze für Social Media festgehalten. Eigentlich hat jeder auf Anhieb erkannt, dass es sich hierbei nicht um Messi handelt, nur der verantwortliche Redakteur offenbar nicht…

Zu sehen war Reza Parastesh, ein Mann aus dem Iran, der in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgte, weil er sich als „Messi-Doppelgänger“ initiierte und damit offenbar auch einigen Erfolg bei der Frauenwelt hatte.

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Die Ähnlichkeit ist zwar auch auf dem vom französischen Fernsehen verwendeten Foto zu erkennen – allerdings werden bei weitem nicht nur Hardcore-Fußball-Fans sofort erkannt haben, dass das nicht Messi ist.

Zumal der Argentinier mittlerweile einige Tattoos über seinen Körper angesammelt hat, unter anderem auch ein komplett tätowierter rechter Arm – auf dem Foto ist davon weit und breit nichts zu sehen.

Neben seiner privaten Spende hat Messi zuletzt auch mit seinen Teamkollegen vom FC Barcelona angekündigt, dass sie nun doch auf Gehalt in Zeiten von Corona verzichten werden –  da waren ja bereits vor Wochen Stars der NBA mit gutem Beispiel vorangegangen:

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Auch der Argentinier verbringt aktuell sehr viel Zeit daheim, in der spanischen Liga steht der Spielbetrieb seit dem 10. März still. Dafür hat er aber aktuell mehr Zeit für seine Kinder und sein Frau Antonella Roccuzzo. Dafür dürfte Messi von vielen Männer beneidet werden – dass es sich bei Roccuzzo um einen absoluten Blickfang handelt, davon könnt ihr euch gerne hier überzeugen!