Leroy Sané
Foto: Uwe Anspach/dpa

Der Wechsel von Nationalspieler Leroy Sané zum FC Bayern München rückt wohl näher. Wie die „Sport Bild“ am Mittwoch berichtete, sollen sich der Club und der Spieler von Manchester City „grundsätzlich über einen Fünfjahresvertrag einig“ sein.

Eine Quelle nannte das Magazin nicht, offizielle Stellungnahmen lagen zunächst nicht vor. Sané soll sich „intern klar“ zum FC Bayern bekannt haben. Der Vertrag des 24-Jährigen in England läuft im Sommer 2021 aus.

Angeblich sollen die Bayern eine Ablösesumme in Höhe von 40 Millionen Euro für Sané geboten haben. Es ist kaum anzunehmen, dass Manchester City dieses Angebot annimmt. Auch wenn Sanés Vertrag beim Club des früheren Bayern-Trainer Pep Guardiola nur noch bis zum Sommer 2021 läuft. Das Portal „Transfermarkt“ taxiert Sanés Marktwert aktuell auf 80 Millionen Euro.

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Der ebenfalls schon lange als potenzieller Zugang gehandelte Nationalstürmer Timo Werner sieht seine Zukunft bei einem Weggang von RB Leipzig eher im Ausland als beim FC Bayern. Falls „ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern“, hatte der 24 Jahre alte Werner zuletzt der „Bild“ gesagt.

Dabei ist es gar nicht so ungewöhnlich, dass sich die Bayern bei der Suche nach Verstärkungen in der Bundesliga umschauen. Aber seht selbst:

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Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic kündigte jüngst einen Spitzentransfer an. „Wir wollen uns mit einem Toptalent aus Europa verstärken und auch einen internationalen Star nach München bringen, der die Qualität unserer Mannschaft hebt und der Mannschaft hilft, unseren Zuschauern ergebnisstarken und attraktiven Fußball zu bieten“, sagte er kürzlich der „Welt am Sonntag“.

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Sané war schon im vergangen Sommer Bayerns Wunschspieler, zog sich jedoch im englischen Supercup einen Kreuzbandriss im Knie zu. Daraufhin platzte der Transfer zu den Bayern. Im Winter hatte es erneut Spekulationen um einen Wechsel des linken Außenbahnspielers nach München gegeben, doch der Gesundheitszustand und der Preis war für den deutschen Rekordmeister zu diesem Zeitpunkt abschreckend.

Durch die Corona-Pandemie ist unklar, wie sich in Zukunft die Ablösesummen von Fußballern bei Transfers entwickeln. Experten gehen davon aus, dass die Clubs in ganz Europa eher verhalten auf dem Transfermarkt agieren werden. Ein 40-Millionen-Euro-Schnäppchen dürfte Sané aber dennoch nicht werden.

Quelle: mit Agenturmaterial von dpa