Trainer Marco Rose wechselt von Gladbach nach Dortmund

Schon seit Wochen wurde über einen Wechsel von Marco Rose aus Mönchengladbach nach Dortmund spekuliert. Nun ist die Entscheidung gefallen.
Marco Rose
Foto: Matthias Balk/dpa

Schon seit Wochen wurde über einen Wechsel von Marco Rose aus Mönchengladbach nach Dortmund in der Fußball-Bundesliga spekuliert. Nun ist die Entscheidung gefallen. Der 45-Jährige macht von seiner Ausstiegsklausel gebraucht und beendet sein Engagement in Mönchengladbach.

Enttäuschung in Mönchengladbach, Vorfreude in Dortmund – Marco Rose hat nach langer Bedenkzeit eine Entscheidung getroffen. Nach gut zweijähriger Erfolgsgeschichte am Niederrhein hat Borussia Mönchengladbach am Rosenmontag erklärt, dass der Fußball-Lehrer den Verein zum Saisonende verlässt und zu Borussia Dortmund wechseln möchte. Der BVB bestätigte am Montag „eine entsprechende Zusage“ des 44-Jährigen.

Der BVB will sich über die Mitteilung hinaus nicht äußern. „Der Fokus des BVB ist voll auf die aktuelle Saison und das Erreichen der sportlichen Ziele in der Bundesliga, der UEFA Champions League und dem DFB-Pokal gerichtet“, hieß es: „Aus Respekt vor allen beteiligten Parteien wird sich Borussia Dortmund nach dem heutigen Tag erst im Anschluss an die Spielzeit 2020/21 wieder zur sportlichen Zukunft unter der Leitung von Marco Rose äußern.“

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„Wir haben in den vergangenen Wochen viele Gespräche miteinander geführt, in denen es um die Zukunft von Marco ging. Leider hat er sich nun entschieden, dass er von einer Klausel in seinem bis Juni 2022 laufenden Vertrag Gebrauch machen und im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte“, teilte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl mit. Zuvor hatten die „Bild“-Zeitung, das Magazin „kicker“ und die „Rheinische Post“ über den Abschied des Trainers berichtet.

„Sollten die in seinem Vertrag festgelegten Bedingungen fristgerecht erfüllt werden, wird er uns also nach dem Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis dahin werden wir mit Marco gemeinsam alle Kräfte mobilisieren, um unsere Ziele in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League zu erreichen“, erklärte Eberl.

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Die lauter werdende Kritik an seiner zögerlichen Haltung veranlassten ihn und den Club, die Spekulationen zu beenden. Sein über Wochen ausgebliebenes Treuebekenntnis zum Verein hatte bei den Mönchengladbacher Fans für wachsenden Unmut gesorgt und zudem den sportlichen Aufschwung der Mannschaft gefährdet. Obwohl Sportdirektor Eberl die Wahrscheinlichkeit für einen Rose-Verbleib noch am 6. Februar auf „98 Prozent“ taxiert hatte, muss er nun auf Trainersuche gehen.

Rose hat in seiner bisherigen Amtszeit in Gladbach eine Menge auf den Weg gebracht und das Team bis ins Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City geführt. Die Mannschaft hat seinen Spielstil schnell verinnerlicht und einen besseren Fußball als zuletzt unter seinem Vorgänger Dieter Hecking geboten. Nun beendet Rose das Projekt in Mönchengladbach vorzeitig nach nur zwei Jahren.

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dpa