Foto: AFP
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Die Sommer-Transferperiode bleibt ein sehr sensibles Thema für Fans des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. Aber am Deadline-Day gibt es zumindest eine gute Nachricht für die Anhänger: Weltmeister Jerome Boateng verlässt den Klub nicht in Richtung Italien.

Am Sonntag hatten verschiedene Medien berichtet, dass sich der Innenverteidiger dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin anschließen werde. Laut „Kicker“ hatte Boateng bei den Bayern-Verantwortlichen nachgefragt, ob er mit Juve verhandeln dürfe. Die Antwort sei ein Ja gewesen.

Doch am späten Abend dann die Wende: Nach Berichten italienischer Medien verzichtet „die alte Dame“ auf eine Verpflichtung des 30 Jahre alten Abwehrspielers. Die Juventus-Verantwortlichen hätten sich doch dazu entschieden, auf die vorhandenen Kräfte im eigenen Kader zu setzen, schrieb die „Gazzetta dello Sport“.

Der italienische Rekordmeister hatte nach dem Kreuzbandriss von Kapitän Giorgio Chiellini einen Transfer von Boateng in Erwägung gezogen. Der frühere Nationalspieler weilte am Sonntag angeblich bereits zu Verhandlungen in Turin.

An den ersten drei Bundesliga-Spieltagen kam Boateng, der am Dienstag seinen 31. Geburtstag feiert, nicht zum Einsatz. Auch beim 6:1 gegen Mainz am Samstag saß er die gesamten 90 Minuten auf der Ersatzbank.

In der Verteidigung der Münchner sind der deutsche Nationalspieler Niklas Süle und der für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtete französische Weltmeister Lucas Hernández derzeit erste Wahl.

Boateng galt bereits zum Ende der vergangenen Saison als erster Wechselkandidat der Bayern. Präsident Uli Hoeneß hatte ihm öffentlich zu einem Wechsel geraten. Es gab aber wohl kein sportlich und finanziell verlockendes Angebot für ihn.