Nach Köln-Spiel: Ehemaliger „Effzeh“-Boss verliert vor laufender Kamera die Nerven

Die Bundesliga-Saison war für Alexander Wehrle eine emotionale Achterbahnfahrt – zum Abschluss hat er noch für eine TV-Perle gesorgt.

Der Mai bringt in der Fußball-Bundesliga eigentlich immer die größten Emotionen zum Vorschein. Es wird gejubelt, geweint und nicht selten auch komplett eskaliert. Ein weiteres Beispiel dafür gefällig? Da passt dieses TV-Interview mit Alexander Wehrle nur zu gut. Der ehemalige Geschäftsführer des 1. FC Köln hat nach dem 34. Spieltag die Nerven verloren.

Es war eine kuriose Ausgangslage für Alexander Wehrle. Bis März war er in Amt und Würden beim 1. FC Köln, wechselte dann in die Heimat zum VfB Stuttgart, um dort Vorstandsvorsitzender zu werden. Für die Schwaben war die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag kompliziert – sie gingen auf dem Relegationsplatz stehend in den Spieltag. Vom direkten Klassenerhalt bis zum direkten Abstieg war noch alles möglich. Der Gegner: Aus Wehrles Sitz ausrechnet der 1. FC Köln.

Hier springt Alexander Wehrle Patrick Wasserziehr im Sky-Interview an

Das Drama wurde dann auf die Spitze getrieben, als VfB-Kapitän Wataru Endo in der Nachspielzeit zum 2:1-Siegtreffer der Stuttgarter traf und aufgrund der Hertha-Niederlage in Dortmund für den direkten Klassenerhalt sorgte. Dann brachen alle Dämme: Der Platzsturm und ein wild herumirrender Trainer Pellegrino Matarazzo waren nur zwei Beispiele für die Ekstase. Ein drittes war dann das TV-Interview von Wehrle bei „Sky“!

 

Das Interview dauerte nicht einmal eine Minute. In der Zeit hat es Wehrle dennoch geschafft, gleich zweimal Reporter Patrick Wasserziehr vor Freude anzuspringen, ihn regelrecht anzubrüllen und zu umarmen. Nach dem zweiten Mal gab der „Sky 90“-Moderator dann auf und beendete das Interview vorzeitig.

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Wehrle war nach dem Last-Minute-Klassenerhalt einfach nicht mehr zu halten. Da ist es auch nur menschlich, seine Nerven auch vor laufender Kamera mal nicht im Griff zu haben. Wehrle war bereits von 2003 bis 2013 für den VfB tätig. Nun kann er mit dem Klub für die kommende Saison in der Erstklassigkeit planen.