max kruse twitch
Foto: twitch/Maxelinho18

Fußballprofi Max Kruse ist dafür bekannt, neben seinem Hauptberuf auch anderen Tätigkeiten nachzugehen. Nun ist der Neuzugang von Union Berlin unter die Streamer gegangen – und hat erste Einblicke in sein noch nicht so aufgeräumtes Zocker-Zimmer gegeben. Parallel sorgt er mit dem Besuch einer Shisha-Bar für Negativschlagzeilen.

Das Livestream-Portal „Twitch“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Neben den klassischen Streamern entdecken auch immer mehr Promis die Plattform für sich, darunter auch der ein oder andere Fußballprofi. Hier ist beispielsweise Sergio Aguero zu nennen – der Stürmer von Manchester City hat sich mit seinen Streams zu FIFA einen Namen gemacht, zockt aber viele andere Spiele wie „Fall Guys“ oder „Among Us“. Mittlerweile folgen dem Twitch-Profil des Argentiniers fast 2,5 Millionen Personen.

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Das neueste Mitglied in der Twitch-Streamerlandschaft ist Max Kruse. Der Union-Profi ging am Mittwochabend zum ersten Mal online und zockte hauptsächlich „Call of Duty“. Dabei gewährte Kruse, der sich auf Twitch „Maxelinho18“ nennt, Einblicke in seine neue Berliner Wohnung. Im Hintergrund sahen die Zuschauer noch haufenweise gestapelte Umzugskartons und Teppich-Rollen.

YouTuber Aaron Troschke schrieb scherzhaft in den Chat: „Soll ich dir die Messie-Profis von RTL2 vorbeischicken?“ Kruse erklärte, dass er gerade erst eingezogen sei. „Das wird sich in nächster Zeit noch ändern“, so der Fußballer über die Kartons: „Hinten wird leer geräumt, da kommt noch was richtig Cooles hin. Dürft ihr gespannt sein.“

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Zocker-Unterhaltung bot Kruse seinen Zuschauern auch. In einem Clip ist zu sehen, wie Kruse zunächst davon ausgeht, getötet worden zu sein. Kurz darauf stellt er fest, dass er derjenige war, der seinen Kontrahenten zur Strecke gebracht hat. Kruse ganz unbescheiden: „Ich bin ’ne Maschine, ich wusste es! Leute, das ist ja weltklasse!“

Dass Kruse offen für Neues ist, zeigte er auch in der Türkei, wo er für Fenerbahce Istanbul aktiv war. In einer dortigen Promi-Ausgabe von „The Voice“ stellte er seine Gesangskünste unter Beweis.

Dass Kruse auch ein ganz passabler Darts-Spieler ist, zeigte er bei der Promi-WM von ProSieben. Auch als Pokerspieler sorgte der ehemalige Nationalspieler schon für Aufsehen und erreichte unter anderem bei einem Turnier der World Series of Poker im Jahr 2014 den dritten Platz.

Besuch einer Shisha-Bar sorgt für Aufsehen

Für Negativschlagzeilen sorgte Kruse mit einem Shisha-Bar-Besuch am Donnerstag. Via Instagram forderte er seine Fans zum Zocken des digitalen Kartenspiels „Magic Tower“ heraus. Zuvor hob er bei der Bank einen Stapel 50-Euro-Scheine ab.

Wer denke, dass er besser bei dem Spiel sei als er, bekomme „50, 100 Euro“, erklärte Kruse in seiner Instagram-Story: „Ich werde ein paar Leute einladen, dann werden wir uns am Spieltisch treffen.“ Gesagt – getan. Gemeinsam mit mehreren jungen Männer zockte er am digitalen Kartentisch und zeigte sich nahbar.

Allerdings gibt es am Verhalten Kruses auch viel Kritik, denn: Keiner der Beteiligten trug Maske. Im Hinblick auf die aktuellen Corona-Zahlen ein zumindest fragwürdiges Verhalten.