Manuel Gräfe ZDF EM 2021
Foto: ZDF/Svea Pietschmann, Dirk Staudt

Er gilt als sehr kommunikativer Schiedsrichter, der seine Entscheidungen den Fußballspielern direkt erklärt – jetzt kann sich das ZDF-Publikum auf seine Erläuterungen strittiger Szenen freuen: Manuel Gräfe wird im ZDF Schiedsrichter-Experte für die anstehende Fußball-Europameisterschaft – und damit Nachfolger von Urs Meier.

In den ZDF-Übertragungen von der UEFA EURO 2020, die am 11. Juni 2021 startet, wird er aus dem „Lerchenberger Keller“ seine professionellen Einschätzungen zu den diskutierten Entscheidungen geben.

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„Mit Manuel Gräfe haben wir einen erfahrenen Fachmann gewinnen können, der unser Moderations- und Reporterteam mit seiner Schiedsrichter-Expertise beraten und unterstützen wird“, sagt ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann. Und auch Gräfe kann es kaum abwarten: „Ich freue mich, die EM-Spiele als ZDF-Experte begleiten zu können und den Zuschauern erlebte Schiedsrichter-Entscheidungen nachvollziehbar zu erläutern und näherzubringen.“

Manuel Gräfe ist seit mehr als 20 Jahren als Schiedsrichter im Einsatz, seit 2004 pfeift er Bundesliga-Spiele – insgesamt sind es bis heute 287. Von 2007 bis 2018 war er zudem als Schiedsrichter auf internationaler Ebene aktiv. 2011 wurde Gräfe vom DFB als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet.

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Der 47-Jährige gilt als einer der besten Schiedsrichter Deutschlands und muss altersbedingt im Sommer seine Karriere in der Bundesliga beenden. Zuletzt hatten sich Spieler und Funktionäre der Liga dafür ausgesprochen, das Alterslimit für ihn aufzuheben.

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)