Borussia Dortmund Jadon Sancho
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Der mögliche Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United bleibt für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ein Dauerthema. Manchester scheint auf die BVB-Forderungen eingehen zu wollen, doch die „Red Devils“ wollen die 120 Millionen Euro über drei Jahre abstottern.

Wie englische Medien und die „Bild“ berichten, will der Renommierclub aus der Premier League die vom BVB geforderte Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro für den 20 Jahre alten englischen Nationalspieler in Raten bezahlen. Demnach sollen zunächst 70 Millionen Euro direkt und die weiteren 50 Millionen Euro in zwei weiteren Teilen fließen.

Auf eine ähnliche Abwicklung hatten sich die Dortmunder bereits 2017 beim Transfer von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona eingelassen. Nach einer ersten Zahlung von 105 Millionen Euro sind weitere 40 Millionen Euro an Boni möglich.

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Doch die Schmerzgrenze der Dortmunder für den Verkauf des vertraglich bis 2022 gebundenen 20-Jährigen soll bei 120 Millionen Euro liegen. Auch in schwierigen Pandemie-Zeiten sieht der Revierclub keinen finanziellen Handlungsbedarf und will laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke „keinen Cent Corona-Rabatt“ gewähren.

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Angesichts dieser hohen Summe wachsen die Zweifel an einem Transfer von Sancho. Viel Zeit bleibt Manchester United ohnehin nicht mehr. Bis zum Beginn des Trainingslagers in Bad Ragaz (Schweiz) am 10. August will der BVB in dieser Personalie Klarheit.

„Wir können uns sehr gut vorstellen, mit Jadon ins nächste Jahr zu gehen, weil er einfach einen sportlichen Mehrwert liefert“, hatte Manager Michael Zorc den „Ruhr Nachrichten“ zuletzt gesagt.

Ungeachtet dieser Aussage werden in den Medien in Jonathan Ikoné (22, Lille), Memphis Depay (26, Olympique Lyon) und Jeremie Boga (23, Sassuolo) bereits drei vermeintliche Sancho-Nachfolger gehandelt.

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Quelle: dpa