Kevin-Prince Boateng 2016
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Kevin-Prince Boateng gehört zu den Experten-Entdeckungen der aktuell laufenden Fußball-EM 2021. Eigentlich sollte sein Vertrag mit der ARD bis zum Ende des Turniers am 11. Juli laufen, doch der 34-Jährige wird ihn vorzeitig beenden. Schon am Dienstag wird er letztmals im Studio sitzen.

Wenn die ARD am Dienstagabend die EM-Achtelfinal-Spiele zwischen England und Deutschland sowie Schweden und der Ukraine zeigt, wird Kevin-Prince Boateng das vorerst letzte Mal als TV-Experte im Studio sitzen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: sein Engagement Hertha BSC.

EM-Übertragung der ARD: Warum ist Kevin-Prince Boateng nicht mehr dabei?

Der Bundesligist startet am Mittwoch in die Vorbereitung auf die neue Saison und reist am Donnerstag ins Trainingslager nach Neuruppin. Das alles will und kann der neue Hertha-Leader natürlich keinesfalls verpassen. Manager Fredi Bobic bestätigte „Bild“, dass Boateng zum Trainingsstart zur Verfügung steht: „Vielen Dank an der Stelle an die Verantwortlichen der ARD für ihre Flexibilität.“

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Was für die „Alte Dame“ eine positive Nachricht ist, ist für die EM-Zuschauer der ARD sicherlich ein Downgrade. Mit klaren Worten und der Beleuchtung der Geschehnisse aus Spielersicht – in Verbindung mit Erzählungen aus seiner eigenen Karriere –, eroberte Boateng die Herzen der Fußball-Fans vor dem Fernseher im Sturm. Keine Frage: Boateng sorgte für eine dringend benötigte Erfrischung – auch wenn Almuth Schult ihn für seine Ausdrucksweise auslachte.

Wer ersetzt Kevin-Prince Boateng als ARD-Experte?

Dass die Fans nun für den Rest der EM 2021 darauf verzichten müssen, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Boateng bereits im April bei der ARD unterschrieb und erst kürzlich bei Hertha BSC – weil die ARD der Auflösung eben zugestimmt hat.

Am heutigen Sonntagabend (Niederlande – Tschechien und Belgien – Portugal) wird Boateng bereits nicht mehr als ARD-Experte auftreten, dafür aber eben am Dienstag im Rahmen des Deutschland-Spiels ein letztes Mal. Ersetzt werden soll er nicht. Klar ist: Die deutschen Fußball-Fans werden ihn schmerzlich vermissen – zumindest, bis die Bundesliga wieder losgeht.

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