Jürgen Klopp
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Jürgen Klopp hat nach der jüngsten Trainer-Kritik von Mehmet Scholl den früheren Fußball-Nationalspieler verbal in die Mangel genommen. Und wie man den Trainer des FC Liverpool kennt, nahm er dabei kein Blatt vor den Mund.

„Welche Daseinsberechtigung hat Mehmet Scholl, über Trainer zu urteilen? Das würde mich wirklich mal interessieren. Das ist ungefähr so, als würde ich über Autobau sprechen. Da habe ich auch keine Ahnung von“, sagte der Meistertrainer des FC Liverpool am Mittwoch bei Sport1.

Scholl (50) hatte zuletzt den neuen BVB-Trainer Edin Terzic kritisiert und gesagt: „In seinen Worten steckt nicht viel drin. Das ist so, als würde ich sagen, morgen geht die Sonne weiter. Seine Analyse ist nicht greifbar.“

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Auch die Trainerausbildung in Deutschland sei eine Katastrophe. Allein die Trainerauswahl für den Trainerlehrgang in Köln sei „eine Katastrophe. Das sind lauter Smarties, die smart rüberkommen und sich verkaufen können“, sagte der Europameister von 1996.

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Das kam bei Klopp gar nicht gut an. „Mehmet Scholl fühlt sich berufen, über junge, deutsche Trainer den Stab zu brechen. Ich äußere mich äußerst ungern zu solchen Dingen, aber er spricht die ganze Zeit über Leute, die er nicht kennt“, sagte Klopp (53) und legte nach: „Er hat es versucht als Trainer, hat es nicht hinbekommen, und jetzt spricht er darüber, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen.“

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Klopp habe einige Trainer gesehen, „die er anscheinend gemeint hat. Er spricht darüber, dass er das alles nicht mehr hören kann. Dabei hat sich der eine Trainer zum ersten Mal geäußert. Wie kann man denn etwas von jemandem, der sich zum ersten Mal äußert, nicht mehr hören können wollen?“

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Quelle: dpa