Jekaterinburg-Arena afp 2018
Foto: AFP/Mladen Antonov

Die Architekten müssen verrückt sein. Oder einfach nur kreativ. Denn das Zentralstadion im russischen Jekaterinburg, in dem der FC Ural üblicherweise seine Heimspiele austrägt, fasst 27.000 Zuschauer. Zu wenig für die Fußall-WM 2018. Deshalb musste aufgerüstet werden.

Dazu wurden provisorische Tribünen außerhalb gebaut. Ein spektakulärer Anblick, der die TV-Fans spätestens am 15. Juni (14 Uhr) beim Vorrunden-Spiel Ägypten gegen Uruguay begeistern dürfte.

Rund um die neo-klassizistische Fassade der alten Arena wurde das neue Stadion gebaut. Markant sind die Hinter-Tor-Tribünen, die aus dem Rund herausragen und nur während der WM zu sehen sein werden. Denn anschließend wird das Stadion wieder zurückgebaut. Die Kapazität beträgt nun vorübergehend 35.696 Zuschauer.

Für die beiden Tribünen wurde die ursprüngliche Fassade des 1953 erbauten Stadions hinter beiden Toren durchbrochen und je eine Tribünenerweiterung angebracht – gestützt lediglich von Stahlrohren.

Vier Vorrundenspiele werden in der Jekaterinburg-Arena ausgetragen:

  • 15.06.2018 14:00 Uhr, Ägypten – Uruguay 0:1 (0:0)
  • 21.06.2018 17:00 Uhr, Frankreich – Peru 1:0 (1:0)
  • 24.06.2018 17:00 Uhr, Japan – Senegal 2:2 (1:1)
  • 27.06.2018 16:00 Uhr, Mexiko – Schweden 0:3 (0:0)

Wer diese Partien live verfolgt und einen Platz auf den neuen Tribünen ergattert, dem droht allerdings Ungemach. Die Tribünen sind nicht überdacht und es könnte regnen.