„Ist Ihr Job, dumme Fragen zu stellen“: Jonas Hector gibt Interview des Jahres

Ex-Nationalspieler Jonas Hector sorgte mit seinem kuriosen TV-Interview vor allem in den sozialen Netzwerken für Aufsehen. "Immer diese scheiß Fragen", schimpfte der Kapitän des 1. FC Köln nach der 0:1-Niederlage im Relegations-Hinspiel gegen Holstein Kiel beim Streamingdienst DAZN.
1. FC Köln Jonas Hector
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Pool/dpa

Der 1. FC Köln steht nach dem 0:1 im Hinspiel der Bundesliga-Relegation gegen Holstein Kiel mit einem Bein in der 2. Bundesliga. Da liegen die Nerven ohnehin schon blank. Und dann musste Jonas Hector auch noch zum Interview bei DAZN. Heraus kam ein denkwürdiges Interview.

Ex-Nationalspieler Jonas Hector sorgte mit seinem kuriosen TV-Interview vor allem in den sozialen Netzwerken für Aufsehen. „Immer diese scheiß Fragen“, schimpfte der Kapitän des 1. FC Köln nach der 0:1-Niederlage im Relegations-Hinspiel gegen Holstein Kiel beim Streamingdienst DAZN. „Das ist ja Ihr Job, dumme Fragen zu stellen. Das machen Sie gut.“

Auf die Frage, wie wichtig vor dem Rückspiel in Kiel die mentale Komponente sei, antwortete Hector genervt: „Darauf habe ich jetzt wirklich gar keine Antwort.“ Nach rund einer Minute beendete der Reporter das Gespräch. Hier könnt ihr euch das komplette Interview anschauen:

Den Treffer für die nach einem Mammutprogramm in Folge zweier Corona-Quarantänen körperlich arg strapazierten Störche erzielte Abwehrspieler Simon Lorenz mit seinem ersten Ballkontakt 20 Sekunden nach der Einwechslung (59.). Die Kölner hatten nach dem gerade noch gesicherten Sprung auf Rang 16 nach außen Selbstvertrauen demonstriert, ließen dem aber kaum Taten folgen.

Fans verhalten sich ums Stadion herum ruhig

Rund ums Stadion war es diesmal zunächst ruhiger als vor dem Schalke-Spiel am Samstag. Obwohl während des Spiels Sirenen, Hubschrauber und Durchsagen via Megafon zu hören waren und vereinzelt Pyrotechnik gezündet wurde, blieb es nach Polizeiangaben bis zum Schlusspfiff insgesamt friedlich.

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Bei Köln schaffte der an dauerhaften Kniebeschwerden leidende Stürmer Sebastian Andersson in den Kader. Doch der Favorit kam zunächst überhaupt nicht in die Gänge, wirkte nervös und fahrig und agierte viel zu passiv. Der Zweitligist war besser und hatte durch Finn Porath (12.) und Hauptmann (18.) auch die ersten Chancen.

Enge Schiedsrichterentscheidungen pro Kiel

Es war wieder Kapitän Jonas Hector, der die Kölner aus der Lethargie weckte. Erst wurde sein Schuss aus spitzem Winkel nach eigener Balleroberung aufs Tornetz abgefälscht (30.). Bei der nachfolgenden Ecke hatten die Kieler Glück, dass Schiedsrichter Felix Zwayer beim Zweikampf zwischen Hector und Gelios ein Foulspiel sah. Ebenso wie bei einem rotwürdigen Foul von Aleksandar Ignjovski gegen Ondrej Duda (45.). Nun drückte Köln, Duda (45.+2) kam dem Tor am nächsten.

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Auch nach dem Wechsel schien Köln erst am Drücker, doch dann brachte Werner Lorenz und der traf nach der direkt folgenden Ecke per Kopf. Nach 65 Minuten brachte FC-Coach Friedhelm Funkel dann Andersson. Doch Kiel blieb weiter gefährlich. In der 78. Minute köpfte Janni Serra den Ball an die Latte des Kölner Tores. Anschließend verteidigte der Zweitligist vielbeinig den knappen Vorsprung.

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dpa