Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Humor haben sie in Almelo: Der niederländische Fußball-Erstligist hat die verbale Vorlage von Leverkusens Trainer Peter Bosz aufgenommen und Kai Havertz scherzhaft als Neuzugang begrüßt.

„Herzlich willkommen, Kai“ schrieb der Club am Montag auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken über ein Foto, das den von internationalen Topclubs umworbenen deutschen Nationalspieler im Almelo-Trikot zeigt.

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Heracles reagierte damit auf einen Scherz von Havertz‘ aktuellem niederländischen Trainer. Auf die Frage, ob das 1:2 im Viertelfinale der Europa League gegen Inter Mailand am Montag das letzte Spiel des 21-Jährigen für Bayer 04 gewesen sei, hatte Bosz zum Spaß gesagt: „Ja, ich kann euch mitteilen, dass Kai Havertz nächstes Jahr bei Heracles Almelo spielt.“

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An Havertz, der in Leverkusen noch einen Vertrag für die kommenden zwei Jahre hat, soll unter anderen der FC Chelsea großes Interesse haben. Auch der FC Bayern München und Real Madrid hatten Interesse an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers signalisiert, doch durch die Corona-Krise sehen sich beide Vereine nicht in der Lage, die gewünschte Ablöseforderung von Bayer Leverkusen erfüllen zu können.

>> Hintergrund: Havertz bittet um Freigabe – Chelsea ist Favorit <<

Bayer Leverkusen hatte in Person von Rudi Völler unmissverständlich klargemacht, dass die Forderung der Werkself für Havertz bei mindestens 100 Millionen Euro Ablöse liegt. Der FC Chelsea hatte zuletzt schon den deutschen Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig für eine Ablösesumme von 53 Millionen Euro unter Vertrag genommen. Die „Blues“, die dem russischen Milliardär Roman Abramowitsch gehören, haben in der kommenden Saison viel auf dem Transfermarkt vor.

Im vergangenen Jahr durfte der Club aus London aufgrund von Vergehen gegen das Transferrecht keine Transfers durchziehen. Das soll in diesem Sommer anders werden. Der Transfer-Poker geht los, es bleibt spannend, wohin es Kai Havertz am Ende ziehen wird. Oder bleibt der Nationalspieler doch in Leverkusen? Es bleibt spannend.

Quelle: dpa