Thomas Kraft Hertha BSC
Foto: Soeren Stache/dpa

Ein Vorfall rund um Bundesliga-Torwart Thomas Kraft hat sich in die Liste kurioser Fußballverletzungen eingereiht. Als Torhüter in Diensten von Hertha BSC sind die Hände sein Kapital. Krafts linke Hand ist nun allerdings erst einmal außer Gefecht. Der Grund: ein Hundebiss.

Wie der „kicker“ berichtet, meldete sich der 31-Jährige am Dienstag vom Training ab, weil ihm ein Hund eine Wunde an der linken Hand zugefügt hat. Die „Bild“ will in Erfahrung gebracht haben, dass Kraft gerade mit seinen beiden Rottweilern Gassi ging, als es zum Biss kam.

Ein fremder Hund soll demnach die beiden Vierbeiner des Hertha-Tormanns attackiert haben. Kraft habe den Angreifer zunächst verscheucht, kurz darauf soll der Hund allerdings wiedergekommen sein. Als der Torwart erneut dazwischen ging, soll sich der folgenschwere Biss ereignet haben.

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„Das ist natürlich eine etwas kuriose Verletzung. Thomas hatte aber Glück im Unglück. Er wird uns wohl nur ein paar Tage fehlen“, zitiert die „Bild“ Krafts Torwarttrainer Zsolt Petry. Kraft ist Ersatztorwart bei der Hertha und saß beim 2:1-Sieg in Paderborn voriges Wochenende auf der Bank. Diesen Platz muss er am Samstag beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln „hundebedingt“ räumen. Er wird wohl durch den jungen Dennis Smarsch vertreten.

Kraft ist übrigens nicht der erste Herthaner, der sich in dieser Saison eine kuriose Verletzung zugezogen hat. Verteidiger Niklas Stark hatte sich im Oktober im Mannschaftshotel der Nationalmannschaft nachts auf dem Weg zur Toilette bei einem Zusammenstoß mit einer Tischkante am Schienbein verletzt.

Eine mehrwöchige Pause musste Dortmunds Axel Witsel zum Jahresende 2019 einlegen, weil er die Treppe herunterfiel. Ein Klassiker unter den kuriosen Fußballverletzungen und unser Favorit: Der Ire Robbie Keane wollte einst in seinem Wohnzimmer mit den Füßen nach der Fernbedieunung greifen und riss sich dabei mehrere Bänder.