Thomas Helmer Stefan Effenberg Doppelpass
Foto: Screenshot YouTube/SPORT1

Da hat Ex-Profi Thomas Helmer wohl kurz vergessen, dass er noch zu hören war: Der „Doppelpass“-Moderator hat sich während der laufenden Sendung des Fußball-Talks über eine Nachricht von Berater Stefan Backs lustig gemacht.

Im ersten „Doppelpass“ des Jahres war natürlich der bevorstehende Wechsel von Torhüter Alexander Nübel vom FC Schalke zu Bayern München ein großes Thema. Im Laufe der Winterpause wurde der Transfer für den Sommer bekanntgegeben, darüber hinaus verlor Nübel die Kapitänsbinde auf Schalke.

Gerade Sport1-Experte Stefan Effenberg ließ kein gutes Haar an der Entscheidung des 23-Jährigen: „Für seine Entwicklung muss er doch Woche für Woche spielen.“ Sollte sich der Torhüter im Sommer nicht ausleihen lassen, sei es „keine gute Entscheidung“. Schließlich ist da noch ein gewisser Manuel Neuer, der beim FC Bayern seit Jahren verlässlich das Tor hütet.

Effenberg, der 2001 mit den Bayern die Champions League gewann, ging speziell auch auf die Rolle des Spielerberaters von Nübel, Stefan Backs, ein: „Berater spielen manchmal echt eine schlechte Rolle. Sie sind oft nicht gut für die Spieler und denken an das Finanzielle“, sagte er und kam zu dem Entschluss: Nübel ist nicht gut beraten.

Kurz darauf ging der Fußball-Talk in die Werbung – zumindest im TV-Signal. Denn seit einigen Jahren wird der „Doppelpass“ nicht nur im Fernsehen übertragen, sondern auch im Live-Stream auf der Homepage des Senders und auf YouTube.

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Auf der Video-Plattform werden die Werbespots allerdings nicht ausgestrahlt, stattdessen sind Moderator Thomas Helmer und die Gäste noch zu hören. Das hat Helmer in dem Moment aber offenbar vergessen.

„Der Berater hat sich gemeldet“, sagt der ehemalige deutsche Nationalspieler. Auf die Nachfrage „Welcher?“ antwortet Helmer: „Der von Nübel. Der hat sich beschwert, dass Stefan gesagt hat, er sei geldgeil.“ Danach ist in dem Mitschnitt, der mittlerweile auch auf Twitter veröffentlicht wurde, zu hören, wie Helmer und Effenberg laut lachen.

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Allerdings reagierte Backs nicht nur mit dieser Nachricht auf die Kritik an sich und seinem Schützling. Auf den Account seiner Agentur „Siebert & Backs GmbH“ wurde ein Tweet zu dem Thema veröffentlicht: „Lange Diskussion im Sport.1-Doppelpass zum Thema Nübel/Bayern München. Fazit: Der Berater hat nur an sein Geld gedacht. #karoeinfach.“

In diesem Fall hat ein Verantwortlicher eher unfreiwillig seinen Weg in die Talkshow gefunden. Zu den bekanntesten Momenten in der Geschichte des „Doppelpass“ gehören aber die Anrufe von Bayern-Legende Uli Hoeneß.

Er ließ sich mehrfach live in die Sendung schalten, um die Meinung der anwesenden Gäste zu kritisieren und seine Sichtweise darzustellen. Das tat er unter anderem im Rahmen der Kokain-Affäre um Christoph Daum kurz nach der Jahrtausendwende und zuletzt kurz vor seinem Abtritt als Bayern-Präsident, um Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic unterstützend zur Seite zu springen.