Friedhelm Funkel
Foto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Trainer Friedhelm Funkel fürchtet mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln eine Relegation gegen seinen Ex-Club, den rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf. Eine solche Konstellation sei ein „Albtraum, ganz klar“, sagte Funkel in einem Interview.

„Das möchte ich nicht, ich schätze beide Städte und Vereine, das wird sich auch nie ändern. Deswegen hoffe ich, dass wir alle drei Spiele gewinnen und direkt in der Liga bleiben“, sagte er dem „Express“.

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Funkel war im Januar 2020 bei der Fortuna beurlaubt worden und hat trotz seines angekündigten Karriere-Endes den FC übernommen, um ihn in der Bundesliga zu halten.

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Er sei „generell kein Freund der Relegation“, erklärte der 67-Jährige. „Ich finde es nicht fair, dass der Drittletzte noch die Möglichkeit hat, in der Bundesliga zu bleiben. Auch wenn es uns dieses Jahr helfen könnte. Drei Aufsteiger, drei Absteiger – das fände ich am besten“, sagte Funkel, der den 1. FC Köln nach dem Saisonende definitiv wieder verlassen wird: „Ich kann das sechs oder acht Wochen, aber kein ganzes Jahr. Ich möchte nicht, dass meine Gesundheit darunter leidet. Wenn ich das eine ganze Saison machen würde, dann hätte ich wirklich Angst – um meine Gesundheit. Ich gehe nach wie vor leidenschaftlich mit an der Seitenlinie, werde auch nachts wach und mache mir Gedanken um den FC. Diese Belastung möchte ich kein ganzes Jahr mehr. Das können Jüngere machen.“

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Das Wichtigste für Funkel bleibt jedoch der Klassenerhalt mit den „Geißböcken“. Und um dieses Ziel zu erreichen, hat der erfahrene Trainer bereits einen Plan: „Ich habe der Mannschaft ganz klar gesagt: Wir wollen alle drei Spiele gewinnen. Dann brauchen wir nicht nach rechts und nach links schauen. Es ist wichtig, dass wir uns darauf besinnen, die Leistung der vergangenen drei Spiele auch in den nächsten drei umzusetzen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir gewinnen, hoch. Ans Scheitern denke ich nicht. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen.“

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Quelle: mit Agenturmaterial der dpa