Virales Fortuna-Foto: Das steckt hinter dem Bild mit den Getränken

Zwei Jungs sitzen bei einem Fußballspiel auf der Tribüne und haben einen Becher mit einem Getränk in der Hand. Das Foto zweier junger Fans beim Spiel zwischen Düsseldorf und Heidenheim ging viral. Wir haben mit einem Vater der beiden Jungen gesprochen.

Das Foto der beiden Jungs, die beim Spiel der Düsseldorfer Fortuna gegen den 1. FC Heidenheim auf der Tribüne im Düsseldorfer Stadion saßen und dabei vermeintlich ein Kaltgetränk genossen, sorgte weltweit für viel gute Laune.

Auf sozialen Plattformen wie Twitter wurde das Bild der beiden jungen Fans vielfach geteilt und fleißig kommentiert. Natürlich nicht ohne den dezenten Hinweis, dass die beiden jungen Fortuna-Fans doch etwas jung für Bier im Stadion seien.

>> Borussia Dortmund startet zweite Impfaktion im Stadion <<

Die beiden Fortuna-Fans wurden weltweit zu Stars im Internet. Vorurteile gegen den Bierkonsum von Kindern in Deutschland waren selbstverständlich dabei.

Während die Welt Spaß mit dem Duo hatte, haben wir mit einem Vater der Jungen gesprochen und können aufklären, dass in den Bechern zumindest kein Bier war. Auch wenn es so aussah, in den Bechern befand sich nach Aussagen des Papas definitiv Apfelschorle.

Allerdings vergaß es der Vater nicht zu erwähnen, dass sich Pils im Stadion der Fortuna doch sowieso verbieten würde. Wenn es denn Bier gewesen wäre, dann sicher Alt. Das aber wäre von der Farbe weitaus dunkler gewesen, was die Glaubwürdigkeit noch mal unterstreicht.

>> Ärger um Rheinderby: Masken-Muffel müssen mit Stadion-Verbot rechnen <<

Auch zum Ende des Videos, wo der Sohnemann seinem Vater den Becher hinhält, gibt es Aufklärung. Denn der Stammhalter wollte nichts weiter, als den Becher aus seinem eigenen Wirkungsbereich raushalten. „Er wollte den Becher bei mir abstellen, bevor er umkippt. Bevor er den Becher mit den Füßen umstößt“, so der Vater.

Das es am Ende nicht mal zum Sieg von Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Heidenheim reichte (0:1), dürften die beiden neuen Internetstars inzwischen verschmerzt haben. Letztlich ist ihr Aufritt länger im Gespräch, als die schwache Darbietung der eigenen Mannschaft.