Max Meyer
Foto: Ina Fassbender/dpa

Dieses Video hat am Donnerstag in den sozialen Netzwerken für Aufregung gesorgt! Hans-Joachim Meyer, der Vater vom ehemaligen Schalke-Profi Max Meyer, filmt sich in einem Lamborgini und macht sich dabei über den „Pleite-Klub“ lustig.

„Besser geht nicht, Männer, besser geht nicht. Durch die verbotene Stadt Gelsenkirchen, ab zum Steuerberater. Schön mit der bezahlten Lambo vom Pleite-Klub. Herrlich!“ – mit diesen Worten im feinsten Ruhrpott-Platt hat Meyer senior in einem 17 Sekunden langen Video, gefilmt am Steuer des Sportwagens, für ziemliche Aufregung gesorgt.

Das Video könnt ihr euch hier anschauen:

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Sein Sohn Max verließ, nachdem sein Vertrag bei Schalke 04 im Juni 2018 auslief, den Bundesligisten unter ebenfalls kontroversen Umständen. Er spielt seitdem in der Premier League beim Londoner Verein Crystal Palace, auf den richtigen Durchbruch auf der Insel wartet Meyer aber noch.

Wie auf dem Video klar zu hören ist, ist Hans-Joachim Meyer alles andere als gut auf Gelsenkirchen und den ehemaligen Arbeitgeber seiner Sprösslings zu sprechen. Mit der Bezeichnung „Pleite-Klub“ dürfte er auf die angespannte finanzielle Situation der Schalker anspielen.

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2019 machte der Bundesligist ein Minus von 26 Millionen Euro, die Gesamtverbindlichkeiten liegen bei 197 Millionen Euro. Bei einem Saisonabbruch aufgrund der Corona-Krise hätten sich die finanziellen Probleme noch einmal zugespitzt.

Wenig überraschend ist das „Pleite-Klub“-Video auch schnell bei Max Meyer gelandet – er meldete noch am späten Donnerstagabend auf Instagram zu Wort: „Ich bin zutiefst schockiert über dieses Video. Das passt nicht in meine Welt, das passt nicht in diese Zeit, das passt in gar keine Zeit.“

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„Ich habe Schalke 04 sehr sehr viel zu verdanken und distanziere mich entschieden von der Art und dem Inhalt dieses Videos“, schreibt Meyer und postet dazu ein Foto von seinem Bundesliga-Debüt im Frühjahr 2013.

Meyers letzte Monate auf Schalke waren ziemlich ereignisreich – der Spieler wurde zwischenzeitlich vom Trainingsbetrieb suspendiert und erklärte, er fühle sich vom damaligen Vereinsverantwortlichen Christian Heidel gemobbt. Durch die Aussagen seines Vaters werden die Wogen zwischen Verein und Familie Meyer auch zwei Jahre nach dem Abgang sicherlich nicht geglättet.