Verrückte Klo-Pause: Pavard verschwindet mitten im Spiel auf Toilette

Kuriose Szene bei Bayern gegen Wolfsburg: In der 83. Minute rennt Benjamin Pavard vom Platz – um auf die Toilette zu gehen.
Benjamin Pavard Bayern Wolfsburg
Foto: Benjamin Pavard sorgte im Spiel des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg für eine kuriose Szene. Foto: AP Photo/Andreas Schaad

Bayern-Profi Benjamin Pavard hat beim Münchner Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg für eine kuriose Szene gesorgt. In der Allianz Arena lief am Freitagabend die 83. Spielminute, als der französische Fußball-Weltmeister nach einem Zuspiel an der Seitenlinie plötzlich in Richtung Katakomben rannte und kurzzeitig verschwand.

Trainer Julian Nagelsmann klärte später in der Pressekonferenz die Verwirrung um Pavard auf: „Wir wollten wechseln. Dann kam Benji raus und hat auf Französisch gesagt, dass er aufs Klo muss. Das habe ich mit meinem bescheidenen Schul-Französisch verstanden. Dann hat er sich doch noch mal 15 Sekunden entschieden, mitzuspielen. Er hat noch drei, vier Pässe gespielt. Und als der Ball dann auf der anderen Seite war, ist er in den Katakomben verschwunden.“

Nicht nur diesen Twitter-User erinnerte das an eine ganz ähnliche Aktion von Eric Dier aus September 2020:

Nagelsmann musste also kurzfristig umplanen, denn eigentlich wollte er Jamal Musiala auswechseln. Da aber Pavard einfach vom Platz stürmte, tauschte der Trainer kurzerhand den Abwehrspieler aus. Der Vierte Offizielle habe dies jedoch nicht gleich erkannt. „Ich hab dann nochmal kurz geschaut, ob er kommt“, bemerkte Nagelsmann zu Klogänger Pavard: „Aber er kam nicht. Deswegen haben wir den Wechsel dann anders gemacht. Aber das hat auch ganz gut funktioniert.“

Dank Vorlagengeber Musiala konnte Robert Lewandowski schließlich noch das Tor zum 4:0-Endstand erzielen – und damit eine neue Bundesliga-Bestmarke aufstellen: Der Pole hat nun 43 Tore im Kalenderjahr 2021 erzielt.

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dpa