Uli Hoeneß Lukas Podolski Oktoberfest Bayern München
Foto: Johannes Simon dpa/lby +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der FC Bayern München ist Deutschlands erfolgreichster Fußballverein. Der deutsche Rekordmeister ist auch auf dem Transfermarkt der größte deutsche Player. Kein Fußball-Club in Deutschland gibt mehr Geld für Transfers aus. Doch nicht alle Transfers schlagen ein.

Für manche Spieler erwies sich der Wechsel nach München im Nachhinein als großer Fehler. Wir zeigen euch die Spieler, die nach einem Transfer zum FC Bayern in München so gar nicht glücklich wurden.

Sommerzeit ist in der Bundesliga Transferzeit. Das liegt in der Natur der Sache, denn eine Saison in der Bundesliga endet Jahr für Jahr am 30. Juni. Dann enden die Verträge der Profis. Doch auch Spieler mit nicht auslaufenden Verträgen wechseln am häufigsten in der Sommer-Transferperiode, die für die Clubs allgemein attraktiver als die Winter-Transferphase ist.

>> So beutet der FC Bayern München seit Jahren die Bundesliga aus <<

Doch, egal, ob Sommer oder Winter – auch der FC Bayern liegt auf dem Transfermarkt manchmal fürchterlich daneben, verpflichtet einen Spieler, der beim Rekordmeister nicht an seine alte Leistungsstärke anknüpft.

Sie kamen oft als Superstars, als Nationalspieler, oder als vielversprechendes Talent mit einer strahlenden Zukunft, doch mit dem Transfer an die Säbener Straße taten sie sich keinen Gefallen. Wir haben für euch eine Liste von 25 Spielern zusammengestellt, die beim FC Bayern München nicht glücklich wurden:

Karl Del’Haye

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Saison des Transfers: 1980/81

Ablöse: 650.000 Euro

Club: Borussia Mönchengladbach

Karl Del’Haye war zu D-Mark-Zeiten der erste Spieler in Deutschland, der für mehr als eine Million DM den Verein wechselte. Die hohen Erwartungen konnte der Rechtsaußen, den alle „Calle“ nannten, allerdings nie erfüllen. Er blieb vier Jahre bei den Bayern und kam in 100 Pflichtspielen auf gerade einmal neun Tore und acht Vorlagen. Das hatten sich beide Parteien wohl ganz anders vorgestellt.

Johnny Ekström

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Saison des Transfers: 1988/89

Ablöse: 1.100.000 Euro

Club: FC Empoli

Der schwedische Stürmer kam für eine Ablöse von 1,1 Millionen Euro nach München. Zum Vergleich: Andreas Brehme wechselte im gleichen Sommer vom FC Bayern zu Inter Mailand. Die Ablöse betrug ebenfalls 1,1 Millionen Euro. Nach einem Jahr in München war seine Zeit bei den Bayern auch schon wieder abgelaufen. Mit der ganz großen Karriere wurde es auch nichts. Seine weiteren Clubs: AS Cannes, IFK Göteborg, Reggiana, Betis Sevilla, Dynamo Dresden, Eintracht Frankfurt und nochmal Göteborg.

Brian Laudrup

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Saison des Transfers: 1990/91

Ablöse: 3.000.000 Euro

Club: Bayer Uerdingen

Was für ein Spieler! Brian Laudrup war extrem schnell, dribbelstark, technisch überragend und auch noch torgefährlich. Was macht dieser Spieler in dieser Liste? Nach einem traumhaften ersten Jahr in München mit 33 Bundesligaspielen und neun Toren sowie elf Assists fiel der Däne in ein tiefes Loch. Nach einer schwachen zweiten Saison wechselte er gemeinsam mit seinem Kumpel Stefan Effenberg zum AC Florenz. Die Freundschaft zu „Effe“ zerbrach in Italien, weil Effenberg sich heimlich Laudrups neues Auto für eine Spritztour lieh.

Michael Sternkopf

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Saison des Transfers: 1990/91

Ablöse: 1.700.000 Euro

Club: Karlsruher SC

„Sterni“ galt als Mega-Talent. Die Ablöse war für ein deutsches Talent gewaltig. Und die Erwartungen waren zu hoch. Sternkopf, gefühlt der erste Bravo-Posterboy der Bundesliga, scheiterte bei den Bayern. Auch an der Gesundheit. Er verlor die Leichtigkeit, litt plötzlich unter Versagensängsten und wurde depressiv, bekam vom Psychiater Antidepressiva verschrieben, musste das aber seinem Arbeitgeber verschweigen. Eine tragische Karriere.

Adolfo Valencia

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Saison des Transfers: 1993/94

Ablöse: 2.550.000 Euro

Club: Indenpendiente Santa Fe (Kolumbien)

Der kolumbianische Nationalstürmer kam als „El Tren“ („Der Zug“) und ging nach nur einer durchwachsenen Spielzeit bei den Bayern mit einem neuen Spitznamen: „Der Entlauber“. Kein Geringer als der damalige Trainer Franz Beckenbauer gab ihm diesen nicht ganz netten Spitznamen, nachdem der Angreifer in einem Training zahllose Bälle in die Baumkronen jagte. Valencias Bayern-Bilanz in der Bundesliga: 25 Spiele und respektable elf Tore. Doch die B-Note war deutlich schlechter. Nach einem Jahr ging es für ihn weiter zu Atletico Madrid.

Jean-Pierre Papin

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Saison des Transfers: 1994/95

Ablöse: 2.750.000 Euro

Club: AC Mailand

Jean-Pierre Papin wurde als Weltstar von den Bayern verpflichtet. Europas Fußballer des Jahres 1991 hatte in Frankreich für Olympique Marseille damals Tore wie am Fließband erzielt. In 266 Spielen traf der Stürmer satte 175 Mal für „OM“. Dann der Wechsel nach Italien, in die stärkste Liga der Welt. In 63 Partien erzielte er 31 Treffer für Milan. Bei den Bayern reichte es von 1994 bis 1996 wettbewerbsübergreifend gerade einmal für 6 Tore in 40 Spielen. Der Franzose ist einer der spektakulärsten Fehleinkäufe der Vereinsgeschichte.

Andreas Herzog

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Saison des Transfers: 1995/96

Ablöse: 2.550.000 Euro

Club: Werder Bremen

Andreas Herzog wechselte mit Trainer Otto Rehhagel gemeinsam von Werder Bremen zu den Bayern. An der Weser hatte er gerade eine regelrechte Traum-Saison mit zehn Treffern und 16 Assists in der Bundesliga hingelegt, dann ereilte den technisch begnadeten Österreicher in München der brutale Absturz. In 37 Pflichtspielen erzielte er nur vier Treffer und legte fünf Tore den Kollegen auf. Nach einem Jahr wechselte der Kaugummi-Jongleur zurück nach Bremen. Dort blühte „Herzerl“ wieder auf und glänzte. Im Bayern-Trikot bleibt er nur in Erinnerung wie er vom wütenden Oliver Kahn am Trikotkragen gepackt und vom „Titan“ durch den eigenen Strafraum geschubst wurde.

Ali Daei

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Saison des Transfers: 1998/99

Ablöse: 2.550.000 Euro

Club: Arminia Bielefeld

Ali Daei ist eine Legende. Er hält noch immer den Torrekord weltweit in Länderspielen: 109 Mal traf er für den Iran. Zweiter der Liste ist ein gewisser Cristiano Ronaldo mit 99 Treffern für Portugal (Stand Mai 2020). Der FC Bayern war dennoch eine Nummer zu groß für den Schnauzbartträger. Nach nur einer Saison und sechs Treffern wechselte er mit Gewinn weiter zu Hertha BSC.

Roque Santa Cruz

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Saison des Transfers: 1999/2000

Ablöse: 5.000.000 Euro

Club: Olimpia Asuncion (Paraguay)

Roque Santa Cruz galt zum Zeitpunkt seines Wechsels als eines der größten Talente der Welt. Der junge Stürmer aus Paraguay sollte bei den Bayern zum Weltstar reifen, doch so ganz wollte dem Stürmer der Durchbruch nicht gelingen. Er blieb zwar acht Jahre bei den Bayern, traf jedoch nie häufiger als 5 Mal pro Bundesliga-Saison, insgesamt 31 Mal. Unterm Strich viel zu wenig, auch verletzungsbedingt. Publikumsliebling (vor allem bei den weiblichen Fans) wurde er trotzdem und welcher Fußballer kriegt schon seinen eigenen Song, inklusive selbst eingesungenen Refrain? „Ich roque!“

Sebastian Deisler

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Saison des Transfers: 2002/2003

Ablöse: 9.000.000 Euro

Club: Hertha BSC

Deislers Geschichte gehört wohl zu den tragischsten Geschichten der deutschen Fußballhistorie. Mit einem unfassbaren Talent gesegnet, schien es für Deisler keine sportlichen Grenzen zu geben. Bei der U17-WM 1997 wurde er zum zweitbesten Spieler gewählt – hinter dem legendären Brasilianer Ronaldinho. Doch der Körper spielte nicht mit. Nach unzähligen Verletzungen, vorzugsweise im rechten Knie, die auch auf seine Psyche schlugen, gab Deisler im Alter von 27 Jahren auf und beendete seine unvollendete Karriere.

Tobias Rau

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Saison des Transfers: 2003/2004

Ablöse: 2.250.000 Euro

Club: VfL Wolfsburg

Tobias Rau galt als DIE deutsche Hoffnung auf der Position des Linksverteidigers. Nach zwei guten Jahren in Wolfsburg dann der Wechsel nach München. Nach zwei Jahren und nur 19 Einsätzen beim Rekordmeister wechselte er nach Bielefeld. Mit 27 Jahren beendete Rau seine Laufbahn und wechselte an die Uni Bielefeld. Heute ist er Lehrer.

Torsten Frings

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Saison des Transfers: 2004/2005

Ablöse: 9.250.000 Euro

Club: Borussia Dortmund

Frings wechselte zu den Bayern mit dem Anspruch ein Führungsspieler und Leistungsträger in München zu werden. Auch wenn er nicht auf ganzer Linie enttäuschte, konnte er seine und auch die Ansprüche des Clubs nicht erfüllen. Nach nur einem Jahr war seine Zeit in München schon wieder abgelaufen. Frings hatte im Nachhinein ein paar Erklärungen dafür. „Ich habe mich in München vom ersten Tag an nie richtig wohl gefühlt“, sagte er in einem Interview. „Meine Mentalität hat nicht zu Bayern gepasst“, ergänzte er. Der Hauptschuldige war aber freilich nicht er: „Felix Magath hat mich trotz vieler Gespräche nie da aufgestellt, wo ich am stärksten bin: Zentral vor der Abwehr.“ Uli Hoeneß sah das etwas anders, sagte, Frings sei öffentlichkeitsscheu, nicht selbstkritisch genug und obendrein nur mäßig engagiert.

Lukas Podolski

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Saison des Transfers: 2006/2007

Ablöse: 10.000.000 Euro

Club: 1. FC Köln

„Prinz Poldi“ in München, das passte irgendwie nicht. Drei Saisons stürmte das Kölner Idol für die Bayern – mit sehr überschaubaren Erfolgen. 4, 5, 6 – das ist die Anzahl der Bundesligatore von Podolski in seinen drei Jahren an der Säbener Straße. Für die Kölner kam er davor in drei Jahren auf 10 (in 19 Spielen), 24 (2. Bundesliga) und zurück im Oberhaus auf 12 Tore. Zurück in der heimischen Domstadt brauchte er dann auch ein Jahr, um den in München aufgebauten Frust wieder loszuwerden. Seine nächsten drei Jahre in der Torbilanz: 2, 13 und 18. Manchmal passt es einfach nicht, doch Schmutzwäsche wurde hier später keine gewaschen.

José Ernesto Sosa

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Saison des Transfers: 2007/2008

Ablöse: 9.000.000 Euro

Club: Club Estudiantes de La Plata

Südamerikaner, die direkt aus Südamerika verpflichtet wurden, wurden bei den Bayern sehr oft nicht glücklich. Bei Sosa sollte das nicht anders sein. Der junge Argentinier galt als Mittelfeld-Juwel, konnte sich in Deutschland aber nicht ansatzweise durchsetzen.

Breno

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Saison des Transfers: 2007/2008

Ablöse: 12.000.000 Euro

Club: FC Sao Paulo

Apropos Südamerikaner: Breno gilt als einer der größten Fehlgriffe der Vereinshistorie. Verpflichtet wurde er als größtes Abwehrtalent Brasiliens, doch sportlich erfüllte er auch wegen drei Knie-Operationen die hohen Erwartungen nicht. Am Ende sorgte er dennoch für die ganz großen Schlagzeilen, allerdings waren die nicht positiv. Unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss zündete der junge Brasilianer sein Haus im Münchner Nobelvorort Grünwald an und landete wegen Brandstiftung im Gefängnis.

Marcell Jansen

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Saison des Transfers: 2007/2008

Ablöse: 14.000.000 Euro

Club: Borussia Mönchengladbach

Marcell Jansen galt als größte deutsche Hoffnung auf der Position des Linksverteidigers. Der Blondschopf, der seine Stärken zweifelsohne in der Offensive hatte, kam in München nie so richtig an. Nach nur einer Saison mit nur 17 Bundesligaspielen verließ Jansen die Bayern schon wieder. Er wechselte für 8 Millionen Euro zum HSV. Ein Millionenverlust für die Bayern, ein Glücksfall für Jansen. Der Gladbacher wurde in Norddeutschland heimisch, ist heute sogar HSV-Präsident.

Tim Borowski

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Saison des Transfers: 2008/2009

Ablöse: ablösefrei

Club: Werder Bremen

Er war der Wunschtransfer des damaligen Trainers Jürgen Klinsmann, den er schon aus der Nationalmannschaft kannte. Insgesamt stehen für „Boro“ in München 35 Pflichtspiele mit 7 Treffern und einer Vorlage zu Buche. Klingt erstmal ganz gut für einen Mittelfeldspieler, doch die geringe Anzahl der Spiele zeigt schon, dass Borowski nur wenige Monate länger als der schnell gescheiterte Klinsmann in München blieb. Für 750.000 Euro wechselte er zurück nach Bremen.

Landon Donovan

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Saison des Transfers: 2008/2009

Ablöse: kostenlos ausgeliehen

Club: Los Angeles Galaxy

Noch ein Klinsmann-Transfer. In München bekommt ein gewisser ehemaliger Manager und ehemaliger Präsident des Klubs heute noch Bluthochdruck, wenn er auf den früheren US-Nationalspieler und dessen kurzes Gastspiel an der Säbener Straße angesprochen wird. Klinsmanns einziger konkreter Vorschlag sei die Verpflichtung von Landon Donovan gewesen, sagte er einmal. Um noch eine Spitze hinterher zu setzen: „Donovan, von dem Hermann Gerland sagt, der würde bei ihm nicht mal in der zweiten Mannschaft spielen.“ Donovan spielte ganze sieben Mal für die Bayern, insgesamt kommt er auf 176 Minuten und keine Torbeteiligung in München. Lediglich in den Testspielen gegen Kaiserslautern und Mainz traf er.

Danijel Pranjic

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Saison des Transfers: 2009/2010

Ablöse: 7.700.000 Euro

Club: SC Heerenveen

Der Kroate wollte unbedingt zum FC Bayern und Trainer Louis van Gaal. Von den 7,7 Millionen Euro Ablöse, die die Bayern nach Holland überwiesen, zahlte der Linksfuß sogar 700.000 Euro selbst. Pranjic blieb drei Jahre, konnte sportlich aber nicht wirklich überzeugen. In der Bundesliga kommt er auf 55 Spiele, ein Tor und neun Vorlagen. Keine schlechten Werte, aber für die Bayern zu wenig.

Anatoliy Tymoshchuk

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Saison des Transfers: 2009/2010

Ablöse: 11.000.000 Euro

Club: Zenit St. Petersburg

Tymoshchuk wurde als etwas unterschätzter Weltklassespieler verpflichtet, doch der langjährige Kapitän der ukrainischen Nationalmannschaft kam bei den Bayern nie über den Status einer Randfigur hinaus. Menschlich top, sportlich immer da, wenn er gebraucht wurde – und dennoch wurde die Nummer 44 in München nie richtig glücklich. Weshalb er den Bayern-Fans dennoch immer in Erinnerung bleiben wird? Weil Bastian Schweinsteiger bei der Siegesfeier nach dem Champions-League-Finalsieg über Borussia Dortmund die ganze Nacht mit Tymoshchuks Ukraine-Schal um den Kopf den Triumph von Wembley feierte. Immerhin.

Xherdan Shaqiri

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Saison des Transfers: 2012/2013

Ablöse: 11.800.000 Euro

Club: FC Basel

Der Tempo-Dribbler aus der Schweiz kam mit großen Erwartungen nach München, doch so ganz wollte der Knoten beim „Kraftwürfel“ nie platzen. Die nackten Zahlen lesen sich ordentlich: 81 Pflichtspiele, 17 Tore, 19 Vorlagen. Doch der Außenbahnspieler wollte mehr Spielzeit und ging zu Inter Mailand. Da wurde es jedoch nicht besser, ganz im Geneteil. Von da ging es weiter zu Stoke City, wo er seine Karriere erfolgreich wiederbelebte und das Interesse des FC Liverpool auf sich zog. Doch auch die „Reds“ scheinen eine Nummer zu groß für ihn zu sein.

Mario Götze

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Saison des Transfers: 2013/2014

Ablöse: 37.000.000 Euro

Club: Borussia Dortmund

Sein Wechsel nach München war eine Sensation. Die Bayern zogen seine Ausstiegsklausel ausgerechnet vor dem Champions-League-Halbfinale der Schwarz-Gelben gegen Real Madrid. Sein letztes Spiel für den BVB wäre das Finale in Wembley gegen die Bayern gewesen, eine Muskelverletzung verhinderte dieses Drama. Bei der Vorstellungs-PK in München dann das nächste Drama: Götze kam im Nike-T-Shirt zum adidas-Club. Genauso unglücklich verlief auch seine Karriere in München. Der umjubelte WM-Final-Torschütze Götze blieb in drei Jahren bei den Bayern ein Fremdkörper. Dann wechselte er zurück zum BVB, doch auch dort konnte er nicht an die alte Leistungsstärke anknüpfen.

Medhi Benatia

Saison des Transfers: 2014/2015

Ablöse: 28.000.000 Euro

Club: AS Rom

Fünf Jahre vor seinem Wechsel nach München wäre Benatia beinahe in der Bundesliga bei einem anderen Club gelandet, doch der Innenverteidiger fiel beim SC Freiburg damals durchs Probetraining. Fünf Jahre später zahlte der Rekordmeister stolze 28 Millionen Euro, um sich die Dienste des Marokkaners zu sichern. Nach zwei Jahren, 29 Bundesligaspielen und unzähligen Muskelverletzungen war für Benatia schon wieder Schluss in München.

>>Fußball-Bundesliga: Die 20 größten Beinahe-Transfers aller Zeiten<<

Renato Sanches

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Saison des Transfers: 2016/2017

Ablöse: 35.000.000 Euro

Club: Benfica Lissabon

Renato Sanches wurde von den Bayern mit nur 19 Jahren verpflichtet. Und welche Hoffnungen die Verantwortlichen in den jungen Portugiesen mit den Dreadlocks steckten, wurde beim Blick auf die Ablösesumme und Klauseln schnell klar. Nicht nur die 35 Millionen Euro Ablöse waren gewaltig, nein, Benfica pochte auf eine Sonderzahlung, falls Sanches einmal Weltfußballer werden sollte. Um es kurz zu machen, diese Sonderzahlung ging nie in Lissabon ein. Stattdessen wechselte Sanches im Sommer 2018 erst leihweise zum FC Swansea, 2019 dann für eine Ablöse von 20 Millionen Euro zum OSC Lille nach Frankreich.

Sebastian Rudy

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Saison des Transfers: 2017/2018

Ablöse: ablösefrei

Club: TSG Hoffenheim

Rudy wechselte als Nationalspieler zu den Bayern, durchsetzen konnte er sich aber in München nicht. Zugleich wurde der Bayern-Wechsel für ihn zum Karriere-Killer. Nach nur einer Saison wechselte Rudy zum FC Schalke. Doch auch hier war man nicht restlos von ihm überzeugt und so wechselte er wieder zurück nach Hoffenheim. Zumindest die Bayern hatten etwas vom Rudy-Transfer: Der Rekordmeister verkaufte ihn mit einem Plus von 16 Millionen Euro an Schalke.