Hans-Joachim Watzke Borussia Dortmund
Foto: Mareen Meyer/BVB/dpa

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hält die aktuelle Mannschaft von Fußball-Rekordmeister Bayern München für historisch stark. Das Team sei „möglicherweise die beste Mannschaft, die jemals bei Bayern München gespielt hat“, sagte Watze am Montag bei der Bilanz-Pressekonferenz von Bundesligist Borussia Dortmund.

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Die Gegner würden „nicht mehr geschlagen sondern vernichtet“. Die 0:1-Niederlage der Borussia im April gegen die Bayern habe da „noch fast solitären Charakter“. Die Münchner hatten am Freitag im Viertelfinale der Champions League den FC Barcelona mit 8:2 besiegt.

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Dass mit Bayern und RB Leipzig gleich zwei deutsche Mannschaften das Halbfinale der Königsklasse erreicht haben, zeigt nach Ansicht von Watzke: „Der deutsche Fußball ist längst nicht so problematisch aufgestellt, wie das immer wieder mal Leute uns weismachen wollen.“Auch die Engländer hätten jetzt gemerkt, „dass die Deutschen wieder im Kommen sind“. Das sei eine „sehr, sehr gute Geschichte“.

BVB: Corona-Minus, aber gut gerüstet

Die Corona-Krise hat derweil ein Loch in die Kasse von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund gerissen. Der Vizemeister weist für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Minus Höhe von 43,9 Millionen Euro aus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht den börsennotierten Club aber für eine längere finanzielle Durststrecke gerüstet.

Die Zahlungsfähigkeit sei „weit über diese Saison vorhanden“, sagte er am Montag bei der BVB-Bilanzpressekonferenz. Borussia könne die „Pandemie-Situation noch sehr, sehr lange durchhalten“, betonte Watzke und verwies auf das Eigenkapital in Höhe von 305 Millionen Euro.

Der Konzernumsatz blieb mit rund 370 Millionen Euro nahezu konstant. Werden die erzielten Transfereinnahmen hinzugerechnet, erreichte der BVB einen Gesamtumsatz von knapp 487 Millionen Euro, rund 2,5 Millionen Euro weniger als im Geschäftsjahr zuvor.

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Quelle: dpa