DFB-Pokal: Rasen vergiftet – Pokalspiel von RB Leipzig fraglich

Vor dem DFB-Pokalspiel zwischen RB Leipzig und Teutonia Ottensen wurde der Rasen im Austragungsstadion vorsätzlich beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.
DFB-Pokal
Foto: Matthias Balk/dpa
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In Dessau sollte in der kommenden Woche das Pokalspiel zwischen Titelverteidiger RB Leipzig und Viertligist Teutonia Ottensen stattfinden. Nun aber ist das Spiel wegen eines kaputten Rasens fraglich. Wie „Bild“ berichtet, haben Unbekannte eine offenbar giftige Substanz im Paul-Greifzu-Stadion auf den Platz gekippt, die den Rasen eingehen lässt. Betroffen sind beide Strafräume sowie der Mittelkreis. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Das Spiel ist für den 30. August (20.45 Uhr/ZDF) terminiert.

Beide Clubs arbeiten zusammen mit dem DFB an einer Lösung des Platzproblems. Derzeit ist der Platz wohl nicht bespielbar, die von dem Anschlag betroffenen Stellen sind braun statt grün. Ein Tausch des Heimrechts ist nicht möglich.

Dabei gestaltete sich die Suche nach einem Spielort für Ottensen bereits als schwierig. Das eigene Stadion darf aufgrund des Kunstrasens nicht genutzt werden, der FC St. Pauli und der Hamburger SV wollten ihre Arenen nicht für ein Spiel gegen RB Leipzig zur Verfügung stellen. Somit sollte der Umzug ins fast 400 Kilometer entfernte Dessau erfolgen. Von den 20.000 Tickets wurden bisher über 7000 verkauft.

dpa