Borussia Dortmund DFB-Pokal 2021
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

BVB-Kapitän Marco Reus küsste den goldenen DFB-Pokal und reckte ihn unter dem Jubel der Dortmunder Titelhelden in den Berliner Nachthimmel. Etwas abseits strahlte Trainer Edin Terzic, ehe der 38-Jährige die ersehnte Trophäe selbst zu packen bekam. Nach einem DFB-Pokalfinale teils wie im Rausch beim 4:1 (3:0) gegen RB Leipzig bereiteten sich die glückseligen BVB-Profis auf eine intensive Nacht vor. Den geschlagenen Sachsen blieb dagegen nur die frustrierende Heimfahrt, Trainer Julian Nagelsmann verabschiedet sich in ein paar Wochen ohne Titel zum FC Bayern.

„Das war ein unglaublicher Moment“, sagte Reus in der ARD zum Moment der Pokalübergabe um 22.56 Uhr. „Ich bin unheimlich stolz. Wir haben den Pott, das ist für die Fans.“ Clubchef Hans-Joachim Watzke freute sich „sehr“, auch wenn die Partie nicht „so ein deutliches Ding“ gewesen sei. „Wir wussten, dass es ein sehr wichtiges Spiel wird», sagte Jadon Sancho. „Ich bin sehr glücklich.“

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Der Engländer (5./45.+1 Minute) und Wunderstürmer Erling Haaland (28./87.) trafen im 78. Pokalfinale im verregneten Berliner Olympiastadion für Dortmund. Das Tor von Dani Olmo (71.) kam trotz mutiger Schlussphase für die Leipziger zu spät. „Insgesamt macht es ein Rückstand so früh im Finale nicht leichter“, sagte Nagelsmann. „Dortmund hatte drei Situationen, schießt drei Tore.“ Wie schon vor zwei Jahren scheiterten die Sachsen krachend im Endspiel. „Wir sind das zweite Mal in drei Jahren da und bekommen das zweite Mal auf den Sack, das ist natürlich bitter“, sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff in der ARD.

Borussia Dortmund in Halbzeit eins wie im Rausch

Fünf Tage nach dem Dortmunder 3:2-Sieg in der Bundesliga hatte sich Nagelsmann für seine letzte Titelchance mit RB viel vorgenommen. In schwarzer Winterjacke stand der 33-Jährige zumindest zu Beginn energiegeladen an der Seitenlinie. Er haderte, als Marcel Sabitzer seinen Schuss in den Anfangsminuten etwas zu hoch ansetzte (4.) – und noch viel mehr, als die BVB-Profis die Leipziger mit ihrem ersten schnellen Angriff überrannten.

Nach starkem Zweikampf des glänzend aufspielenden Marco Reus gegen Kevin Kampl ging der Ball über Stürmerstar Haaland und Mahmoud Dahoud zu Sancho. Der junge Engländer traf überlegt von der Strafraumgrenze mit einem Rechtsschuss ins lange Eck. BVB-Trainer Edin Terzic ballte die Hand jubelnd zur Faust. Sancho erzielte sein fünftes Pokaltor in dieser Saison.

Auf der Tribüne im fast leeren Olympiastadion schaute bei ungemütlichem Wetter auch Bundestrainer Joachim Löw als einer der wenigen Zuschauer zu. Der vor dem Rücktritt stehende DFB-Präsident Fritz Keller hatte sich die Reise nach Berlin trotz der tiefen Krise im Verband ebenfalls nicht nehmen lassen, am Freitag muss Keller wegen seines Nazi-Vergleichs vor dem Sportgericht erscheinen. Dass die Pokalübergabe aber statt des 64-Jährigen zwei Jugendliche aus dem Nachwuchsfußball übernehmen, hatte der DFB schon vor der Partie mitgeteilt.

Auf dem Rasen erholte sich Leipzig zwar recht schnell von dem frühen Rückstand und versuchte, den Bundesligavierten mit frühem Pressing unter Druck zu setzen. Die Dortmunder, die ihre vorausgegangenen sieben Spiele gegen Leipzig nicht verloren hatten, konterten aber enorm clever – und sie hatten Haaland. Der 20 Jahre alte Norweger setzte sich mit einer ganz starken Einzelaktion gegen den künftigen Bayern-Profi Dayot Upamecano durch und traf mit Links zum 2:0. Der kantige Stürmer schrie seinen Jubel in den Berliner Abendhimmel. Terzic gab an der Seitenlinie schon wieder Anweisungen an Mats Hummels weiter.

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Der Dortmunder Trainer, der in der kommenden Saison von Marco Rose ersetzt wird und – Stand heute – wieder auf die Position des Assistenten zurückkehren soll, hatte den BVB in den vergangenen Wochen wieder zum Siegerteam geformt. „Wir sind sehr zuversichtlich und selbstbewusst“, hatte der 38-Jährige vor der Partie bei Sky gesagt und alle Diskussionen über seine Zukunft abgeblockt. Für den BVB-Coach lief alles nach Plan – erst recht nach dem 3:0.

Wieder ein schneller Angriff nach schwachem Leipziger Zweikampfverhalten, wieder war Reus beteiligt. Der 31-Jährige legte nach einem Sprint in den Strafraum auf Sancho, der den Leipziger Träumen vom ersten Titel der Vereinsgeschichte den nächsten herben Dämpfer verpasste. Nagelsmann stapfte in der Halbzeit frustriert Richtung Kabine. „Das Ergebnis ist schon auch brutal für Leipzig“, sagte Löw in der Halbzeit in der ARD. „Drei Tore aufzuholen, wird richtig schwer.“

Leipzigs wütende Angriffe führen nur zu einem Tor

Leipzig versuchte unmittelbar nach Wiederanpfiff alles. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Christopher Nkunku wurde von Nordi Mukiele bedient, scheiterte aber an der Latte (46.). Es folgten teils wütende Angriffe des Tabellenzweiten. Sabitzer prüfte BVB-Torwart Roman Bürki (48.), Olmo versuchte es mehrmals mit Fernschüssen – der knapp 20 Minuten vor Schluss aus zentraler Position passte perfekt.

Leipzig hoffte wieder. Zumal kurz zuvor Thorgan Hazard das vierte BVB-Tor nach einem Konter verpasst hatte, als er die Vorarbeit von Reus nicht verwerten konnte (66.). Die Dortmunder konnten sich nur noch selten dem Leipziger Druck entziehen – und Sancho vertändelte nach einem Konter die nächste große Chance für den BVB (84.). Haaland machte es dann besser und sorgte für wilden Jubel unter den Dortmunder Profis.

Wer stand im DFB-Pokalfinale 2020/21?

Borussia Dortmund und RB Leipzig haben es geschafft. Für sie lebt der Traum von einem Titel in der Saison 2020/21 weiter. RB Leipzig schlug Werder Bremen nach hartem Kampf mit 2:1 nach Verlängerung, im zweiten Halbfinale ließ der BVB nichts anbrennen und schlug Zweitligist Holstein Kiel mit 5:0.

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Wann fand das DFB-Pokalfinale 2020/21 statt?

Weniger als zwei Wochen nach den beiden Halbfinals im DFB-Pokal findet das große Finale statt: Heute, am Donnerstag, 13. Mai 2021 (Christi Himmelfahrt) um 20.45 Uhr – und damit ausnahmsweise nicht wie gewohnt nach Abschluss der Bundesliga-Saison. Dies ist der durch den späteren Saisonstart bedingten Termindichte in der Spielzeit 2020/2021 geschuldet.

>> DFB-Pokal: Die zehn spektakulärsten Finalspiele der Geschichte <<

Wo fand das DFB-Pokal-Finale 2020/21 statt?

Austragungsort des DFB-Pokal-Endspiels ist wie gewohnt das Olympiastadion in Berlin

Waren Zuschauer beim DFB-Pokal-Finale 2020/21 zugelassen?

Nein! Bereits am 23. April verkündete der DFB, dass das Pokalfinale am 13. Mai ohne Zuschauer ausgetragen werden wird. Grund sind die gültigen Verordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

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Wer übertrug das DFB-Pokal-Finale 2020/21?

Wie schon die Halbfinals übertragen die ARD und Sky auch das Finale. Im Ersten startet die Übertragung am 13. Mai um 20.15 Uhr, bei Sky bereits um 19.45 Uhr.

Wer sich bereits vorab einstimmen will, kann das bei Sport1 tun. Dort wird ab 18 Uhr eine neue Ausgabe der „Volkswagen Tailgate Tour“ ausgestrahlt.

Wer ist Rekordsieger des DFB-Pokals?

Der FC Bayern München ist mit 20 Pokalsiegen bei 24 Finalteilnahmen Rekordsieger des DFB-Pokals. Hinter den Bayern folgt Werder Bremen mit sechs Siegen bei zehn Endspielteilnahmen auf dem zweiten Platz vor Schalke 04 sowie Eintracht Frankfurt mit jeweils fünf Siegen (bei zwölf, beziehungsweise acht Endspielteilnahmen).

Alle DFB-Pokalsieger auf einen Blick

  • 2020/21 RB Leipzig – Borussia Dortmund 1:4
  • 2019/2020 Bayern München – Bayer Leverkusen 4:2
  • 2018/2019 Bayern München – RB Leipzig 3:0
  • 2017/2018 Eintracht Frankfurt – FC Bayern München 3:1
  • 2016/2017 Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt 2:1
  • 2015/2016 Bayern München – Borussia Dortmund 0:0 nach Verlängerung, 4:3 nach Elfmeterschießen
  • 2014/2015 VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund 3:1
  • 2013/2014 Bayern München – Borussia Dortmund 2:0 nach Verlängerung
  • 2012/2013 Bayern München – VfB Stuttgart 3:2
  • 2011/2012 Borussia Dortmund – Bayern München 5:2
  • 2010/2011 FC Schalke 04 – MSV Duisburg 5:0
  • 2009/2010 Bayern München – Werder Bremen 4:0
  • 2008/2009 Werder Bremen – Bayer Leverkusen 1:0
  • 2007/2008 Bayern München – Borussia Dortmund 2:1 nach Verlängerung
  • 2006/2007 1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart 3:2 nach Verlängerung
  • 2005/2006 Bayern München – Eintracht Frankfurt 1:0
  • 2004/2005 Bayern München – Schalke 04 2:1
  • 2003/2004 Werder Bremen – Alemannia Aachen 3:2
  • 2002/2003 Bayern München – 1. FC Kaiserslautern 3:1
  • 2001/2002 FC Schalke 04 – Bayer Leverkusen 4:2
  • 2000/2001 FC Schalke 04 – 1. FC Union Berlin 2:0
  • 1999/2000 Bayern München – SV Werder Bremen 3:0
  • 1998/1999 Werder Bremen – FC Bayern München 1:1 nach Verlängerung, 6:5 nach Elfmeterschießen
  • 1997/1998 Bayern München – MSV Duisburg 2:1
  • 1996/1997 VfB Stuttgart – FC Energie Cottbus 2:0
  • 1995/1996 1. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC 1:0
  • 1994/1995 Borussia Mönchengladbach – VfL Wolfsburg 3:0
  • 1993/1994 SV Werder Bremen – Rot-Weiss Essen 3:1
  • 1992/1993 Bayer 04 Leverkusen – Hertha BSC Berlin Amateure 1:0
  • 1991/1992 Hannoverscher SV 96 – Borussia Mönchengladbach 0:0 nach Verlängerung, 4:3 nach Elfmeterschießen
  • 1990/1991 SV Werder Bremen – 1. FC Köln 1:1 nach Verlängerung, 4:3 nach Elfmeterschießen
  • 1989/1990 1. FC Kaiserslautern – Werder Bremen 3:2
  • 1988/1989 Borussia Dortmund – Werder Bremen 4:1
  • 1987/1988 Eintracht Frankfurt – VfL Bochum 1:0
  • 1986/1987 Hambuger SV – Stuttgarter Kickers 3:1
  • 1985/1986 FC Bayern München – VfB Stuttgart 5:2
  • 1984/1985 Bayer 05 Uerdingen – FC Bayern München 2:1
  • 1983/1984 FC Bayern München – Borussia Mönchengladbach 1:1 nach Verlängerung, 7:6 im Elfmeterschießen
  • 1982/1983 1. FC Köln – Fortuna Köln 1:0
  • 1981/1982 FC Bayern München – 1. FC Nürnberg 4:2
  • 1980/1981 Eintracht Frankfurt – 1. FC Kaiserslautern 3:1
  • 1979/1980 Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln 2:1
  • 1978/1979 Fortuna Düsseldorf – Hertha BSC Berlin 1:0 nach Verlängerung
  • 1977/1978 1. FC Köln – Fortuna Düsseldorf 2:0
  • 1976/1977 1. FC Köln – Hertha BSC Berlin 1:1 nach Verlängerung. Wiederholungsspiel 30. Mai 1977, 1:0
  • 1975/1976 Hamburger SV – 1. FC Kaiserslautern 2:0
  • 1974/1975 Eintracht Frankfurt – MSV Duisburg 1:0
  • 1973/1974 Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:1 nach Verlängerung
  • 1972/1973 Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln 2:1 nach Verlängerung
  • 1971/1972 FC Schalke 04 – 1. FC Kaiserslautern 5:0
  • 1970/1971 FC Bayern München – 1. FC Köln 2:1 nach Verlängerung
  • 1969/1970 Kickers Offenbach – 1. FC Köln 2:1
  • 1968/1969 FC Bayern München – FC Schalke 04 2:1
  • 1967/1968 1. FC Köln – VfL Bochum 4:1
  • 1966/1967 FC Bayern München – Hamburger SV 4:0
  • 1965/1966 FC Bayern München – MSV Duisburg 4:2
  • 1964/1965 Borussia Dortmund – Alemannia Aachen 2:0
  • 1963/1964 TSV 1860 München – Eintracht Frankfurt 2:0
  • 1962/1963 Hamburger SV – BV 09 Borussia Dortmund 3:0
  • 1961/1962 1. FC Nürnberg – Fortuna Düsseldorf 2:1 nach Verlängerung
  • 1960/1961 SV Werder Bremen – 1. FC Kaiserslautern 2:0
  • 1959/1960 Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC 3:2
  • 1958/1959 Schwarz-Weiß Essen – Borussia Neunkirchen 5:2
  • 1957/1958 VfB Stuttgart – Fortuna Düsseldorf 4:3 nach Verlängerung
  • 1956/1957 FC Bayern München – Fortuna Düsseldorf 1:0
  • 1955/1956 Karlsruher SC – Hamburger SV 3:1
  • 1954/1955 Karlsruher SC – FC Schalke 04 3:2
  • 1953/1954 VfB Stuttgart – 1. FC Köln 1:0 nach Verlängerung
  • 1952/1953 Rot-Weiss Essen – Alemannia Aachen 2:1
  • 1942/1943 Vienna Wien – LSV Hamburg 3:2 nach Verlängerung
  • 1941/1942 TSV 1860 München – FC Schalke 04 2:0
  • 1940/1941 Dresdner SC – FC Schalke 04 2:1
  • 1939/1940 Dresdner SC – 1. FC Nürnberg 2:1 nach Verlängerung
  • 1938/1939 1. FC Nürnberg – SV Waldhof Mannheim 2:0
  • 1937/1938 Rapid Wien – FSV Frankfurt 3:1
  • 1936/1937 FC Schalke 04 – Fortuna Düsseldorf 2:1
  • 1935/1936 VfB Leipzig – FC Schalke 04 2:1
  • 1934/1935 1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 2:0

DFB-Pokal: Halbfinale im Überblick

Freitag, 30. April 2021, 20.30 Uhr (live in der ARD und auf Sky):

  • SV Werder Bremen – RB Leipzig – 1:2 nach Verlängerung
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Samstag, 1. Mai 2021, 20.30 Uhr (live in der ARD und auf Sky):

  • Borussia Dortmund – Holstein Kiel 5:0
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DFB-Pokal: Wann wurde das Halbfinale ausgelost?

Wie im DFB-Pokal üblich, fand auch die Halbfinal-Auslosung am ersten Sonntag nach der vorigen Runde statt – in diesem Fall am Sonntag, 7. März. Die Auslosung des Halbfinals übertrug die ARD-Sportschau ab 18.30 Uhr live.

Losfee war keine Geringere als Bärbel Wohlleben. Die 77-Jährige erzielte als erste Frau das von der ARD-Sportschau ausgezeichnete „Tor des Monats“. U-21-Trainer Stefan Kuntz war am Sonntag der Ziehungsleiter. Wegen des verschobenen Viertelfinal-Spiels zwischen Jahn Regensburg und Werder Bremen beinhaltete eine Loskugel einen Platzhalter.

DFB-Pokal: Viertelfinale im Überblick

Dienstag, 2. März 2021, 20.45 Uhr:

  • Borussia Mönchengladbach – Borussia Dortmund 0:1

>> DFB-Pokal: René Marić scherzt nach Abpfiff mit Haaland – Gladbach-Fans wütend <<

Mittwoch, 3. März 2021, 18.30 Uhr:

  • Rot-Weiss Essen – Holstein Kiel 0:3

>> Tribünen-Ausraster ohne Maske im DFB-Pokal: BVB-Boss Watzke entschuldigt sich <<

Mittwoch, 3. März, 20.45 Uhr:

  • RB Leipzig – VfL Wolfsburg 2:0

Mittwoch, 7. April, 18.30 Uhr (live auf Sport1 und Sky):

  • SSV Jahn Regensburg – SV Werder Bremen 0:1

DFB-Pokal: Achtelfinale im Überblick

Noch bevor die Zweitrunden-Duelle zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt sowie Holstein Kiel und dem FC Bayern München stattfanden, fand die Auslosung für das Achtelfinale am 3. Januar 2021 statt – entsprechend mit zwei Platzhaltern. Das sind die Duelle und die Termine der Spiele:

Dienstag, 2. Februar 2021, 18.30 Uhr:

  • Holstein Kiel – SV Darmstadt 98 7:6 n.E.
  • Rot-Weiss Essen – Bayer Leverkusen 2:1 n.V.

Dienstag, 2. Februar 2021, 20.45 Uhr:

  • Werder Bremen – SpVgg Greuther Fürth 2:0
  • Borussia Dortmund – SC Paderborn 3:2 n.V.

Mittwoch, 3. Februar 2021, 18.30 Uhr:

  • RB Leipzig – VfL Bochum 4:0
  • VfL Wolfsburg – FC Schalke 04 1:0

Mittwoch, 3. Februar 2021, 20.45 Uhr

  • Jahn Regensburg – 1. FC Köln 4:3 i.E.
  • VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach 1:2

So lief die 2. Runde im DFB-Pokal 2020/21

Dienstag, 22. Dezember, 18.30 Uhr:

  • SSV Ulm – FC Schalke 04 1:3
  • 1. FC Köln – VfL Osnabrück 1:0
  • FC Augsburg – RB Leipzig 0:3
  • TSG Hoffenheim – SpVgg Greuther Fürth 6:7 n.E.

Dienstag, 22. Dezember, 20.00 Uhr:

  • Eintracht Braunschweig – Borussia Dortmund 0:2

Dienstag, 22. Dezember, 20.45 Uhr:

  • SV Elversberg – Borussia Mönchengladbach 0:5
  • Dynamo Dresden – SV Darmstadt 98 0:3
  • 1. FC Union Berlin – SC Paderborn 2:3

Mittwoch, 23. Dezember, 18.30 Uhr:

  • Rot-Weiss Essen – Fortuna Düsseldorf 3:2
  • VfL Wolfsburg – SV Sandhausen 4:0

Mittwoch, 23. Dezember, 20.45 Uhr:

  • SV Wehen Wiesbaden – Jahn Regensburg 2:4 n.E.
  • VfB Stuttgart – SC Freiburg 1:0
  • Hannover 96 – Werder Bremen 0:3
  • 1. FSV Mainz 05 – VfL Bochum 0:3

Dienstag, 12. Januar 2021, 20.45 Uhr:

  • Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt 4:1

Mittwoch, 13. Januar 2021, 20.45 Uhr:

  • Holstein Kiel – FC Bayern München 8:7 n.E.

So lief die 1. Runde im DFB-Pokal 2020/21

Freitag, 11. September, 20.45 Uhr

  • FSV Mainz 05 – TSV Havelse (Heimrecht getauscht) 5:1
  • Eintracht Braunschweig – Hertha BSC 5:4

Samstag, 12. September, 15.30 Uhr:

  • 1. FC Nürnberg – RB Leipzig 0:3
  • 1. FC Köln – VSG Altglienicke (Heimrecht getauscht) 6:0
  • VfL Bochum – FV Engers (Heimrecht getauscht) 3:0
  • Union Fürstenwalde – VfL Wolfsburg 1:4
  • Borussia Mönchengladbach – FC Oberneuland (Heimrecht getauscht) 8:0
  • RSV Meinerzhagen – SpVgg Greuther Fürth 1:6 nach Verlängerung
  • SV Todesfelde – VfL Osnabrück 0:1
  • TSV 1860 München – Eintracht Frankfurt 1:2
  • FC Augsburg – MTV Eintracht Celle (Heimrecht getauscht) 7:0

Samstag, 12. September, 18.30 Uhr:

  • SSV Ulm – Erzgebirge Aue 2:0
  • FC Ingolstadt – Fortuna Düsseldorf 0:1
  • Karlsruher SC – 1. FC Union Berlin 0:1 nach Verlängerung

Samstag, 12. September, 20.45 Uhr:

  • Carl Zeiss Jena – Werder Bremen 0:2

Sonntag, 13. September, 15.30 Uhr:

  • TSV Steinbach Haiger – SV Sandhausen 1:2
  • Chemnitzer FC – TSG Hoffenheim 2:3 im Elfmeterschießen
  • FC Rielasingen-Arlen – Holstein Kiel 1:7
  • Hansa Rostock – VfB Stuttgart 0:1
  • SV Elversberg – FC St. Pauli 4:2
  • Bayer Leverkusen – Eintracht Norderstedt (Heimrecht getauscht) 7:0
  • 1. FC Kaiserslautern – Jahn Regensburg 3:4 im Elfmeterschießen
  • SC Wiedenbrück – SC Paderborn 0:5

Sonntag, 13. September, 18.30 Uhr:

  • 1. FC Magdeburg – Darmstadt 98 2:3 nach Verlängerung
  • Waldhof Mannheim – SC Freiburg 1:2
  • SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Heidenheim 1:0

Montag, 14. September, 18.30 Uhr:

  • Dynamo Dresden – Hamburger SV 4:1
  • Rot-Weiss Essen – Arminia Bielefeld 1:0
  • Würzburger Kickers – Hannover 96 2:3

>> HSV-Blamage: Toni Leistner wird gegen Dynamo-Fan im Block handgreiflich <<

Montag, 14. September, 20.45 Uhr:

  • MSV Duisburg – Borussia Dortmund 0:5

Donnerstag, 15. Oktober, 20.45 Uhr:

  • Bayern München – 1. FC Düren 3:0

Dienstag, 4. November, 16.30 Uhr:

  • 1.FC Schweinfurt – FC Schalke 04 1:4

>> Videos: Das sind die größten Pokal-Sensationen der ersten Runde <<

Welche Vereine haben am DFB-Pokal 2020/21 teilgenommen?

Insgesamt 64 Mannschaften:

  • 36 Mannschaften aus der 1. und 2. Bundesliga
  • Die vier erstplatzierten Teams aus der 3. Liga (da der FC Bayern II Erster wurde, rückt der Fünftplatzierte nach): Würzburger Kickers, Eintracht Braunschweig, FC Ingolstadt, MSV Duisburg
  • 21 Landespokalsieger
  • Drei Vertreter aus den größten drei Landesverbänden (Bayern, Niedersachsen, Westfalen)

DFB-Pokal im TV und Stream

Um alle Pokal-Spiele zu sehen, kommt man um ein Sky-Abo nicht herum. Das Erste überträgt nur ausgewählte Spiele der jeweiligen Runden im Free-TV – die Zusammenfassungen gibt es dann im Anschluss an das Live-Spiel.

Parallel zur Übertragung im TV bieten die ARD in der Mediathek und auch Sky über SkyGo und Sky Ticket zusätzlich einen Live-Stream an.

Wer spielt um den Sieg im DFB-Pokal?

Insgesamt 64 Mannschaften gehen in der Saison 2020/2021 im DFB-Pokal an den Start. Rekordpokalsieger ist der FC Bayern München, der auch in der abgelaufenen Saison das Finale gegen Bayer 04 Leverkusen gewann.

>> Bundesliga und 2. Bundesliga im Stream und TV – was bei Sky, DAZN und im Free-TV läuft <<

Kommt der Videobeweis im DFB-Pokal zum Einsatz?

Ja, allerdings nicht bei allen Spielen. So dürfen die Schiedsrichter den Video-Assistenten bei strittigen Situationen seit der Saison 19/20 ab dem Achtelfinale hinzuziehen. In den beiden Spielzeiten zuvor war das erst ab dem Viertelfinale zugelassen. Die Spiele der 1. und 2. Runde mussten somit bislang ohne Videobeweis auskommen.

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)