Cristiano Ronaldo
Foto: Sergio R Moreno/gtres/dpa

Portugals Nationaltrainer Fernando Santos kann sich die Corona-Infektion von Superstar Cristiano Ronaldo nicht erklären.

Im Trainingslager der Nationalmannschaft in der Cidade do Futebol in Portugal könne sich der 35-Jährige jedenfalls kaum angesteckt haben, meinte Santos. „Seit Montag sind wir hier völlig eingesperrt. Die Mitarbeiter und Spieler sind reingekommen und sonst niemand“, zitierten ihn portugiesische Medien. Alle Sicherheitsregeln seien strikt eingehalten worden. Die anderen Spieler des Teams waren negativ getestet worden.

Ronaldo, dessen Corona-Infektion am Dienstag bekannt geworden war, sei wohlauf, versicherte der Trainer: „Ronaldo geht es gut und er sagt, dass er spielen will.“ Er habe keine Krankheitssymptome und verstehe gar nicht, „wie das passieren konnte“, fügte der Trainer bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Schweden in der Nations League am Mittwoch hinzu. Portugal tritt als Tabellenführer nun ohne den Angreifer von Juventus Turin an.

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Beim gemeinsamen Abendessen mit seinen Teamkollegen lächelte Cristiano Ronaldo am Montagabend noch entspannt in die Handykamera. „Vereint auf und neben dem Platz“, schrieb der Superstar unter den Europameistern am auf Instagram – keine 24 Stunden gab der portugiesische Verband bekannt, dass der 35-Jährige positiv auf das Coronavirus getestet worden ist.

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Die Nations-League-Partie der Portugiesen am Mittwoch gegen Schweden wird Ronaldo deshalb in jedem Fall verpassen, wohl auch das nächste Spiel seines Clubs Juventus Turin am 17. Oktober bei Aufsteiger FC Crotone.

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Juventus Turin äußerte sich zunächst nicht zum positiven Test des mit Abstand populärsten Spielers der Serie A. Vor fünf Tagen hatten mehrere Medien unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden der Stadt Turin berichtet, einigen Juventus-Spielern würden Konsequenzen drohen, weil diese die seit Samstag wegen zwei Corona-Fällen im Club bestehende Quarantäne gebrochen hatten, um zu ihren Nationalmannschaften zu reisen.

Quelle: dpa