Kai Havertz FC Chelsea Champions League
Foto: Manu Fernandez/POOL AP/dpa

Die Worte von Kai Havertz waren ein bisschen zu viel für das zurückhaltende englische Fernsehen, aber der deutsche Nationalspieler hat Manieren.

„Entschuldigung fürs Fluchen“, schrieb der 21-Jährige in der Nacht nach dem Champions-League-Sieg mit dem FC Chelsea und setzte einen in etwa als nervöses Lächeln verstandenes Smiley dahinter.

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Sein Sieger-Interview bei BT Sports kurz nach dem Endspiel, in dem er das entscheidende Tor zum 1:0 gegen Manchester City erzielt hatte, hatte zuvor in den sozialen Medien für viel Freude gesorgt. Und auch auf Instagram ließ sich der in Aachen (NRW) geborene Havertz nicht von der Wortwahl abbringen:

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„Um ehrlich zu sein, im Moment ist mir das scheißegal, wir haben die verdammte Champions League gewonnen“, sagte der überglückliche Havertz am TV-Mikrofon angesprochen auf den Druck durch die hohe für ihn gezahlte Ablösesumme auf englisch.  Dabei benutzte er die Wörter „Fuck“ und „Fucking“.

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Wortwörtlich sagte Havertz: „To be honest, right now I don’t give a fuck on that, we won the fucking Champions League!“ Das lustige Interview könnt ihr euch hier noch einmal anschauen:

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Der TV-Reporter drehte sich grinsend Richtung Kamera und entschuldigte sich für die Emotionen.

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Sein spanischer Mitspieler Cesar Azpilicueta, schon ein paar Jahre länger in England zu Hause, fiel dem ehemaligen Leverkusener laut lachend während des Interviews um den Hals. Bei Twitter zensierte der Sender die beiden Wörter mit einem kurzen Piep.

Kai Havertz erfüllt sich Kindheitstraum

„Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung“, hatte Siegtorschütze Kai Havertz am Sky-Mikrofon nach dem 1:0 über ManCity gesagt. Schließlich habe er schon als Mini-Kicker mit seinen Freunden die Tore früherer Champions-League-Finals nachgespielt.

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Mit herausgestreckter Zunge hatte der 21-Jährige seinen entscheidenden Treffer in der 42. Minute gefeiert, es war sein erstes Tor in Europas wichtigstem Club-Wettbewerb. „Es ist ein unfassbares Gefühl“, bekannte Havertz später, nachdem er den Henkelpott gestreichelt hatte.

Für mehr als 130 Millionen Euro hatte Chelsea ihn und Nationalmannschaftskollege Timo Werner vor dieser Saison verpflichtet. Immer wieder mussten beide mit Zweifeln und Kritik kämpfen.

Quelle: dpa