Champions League Pokal 2
Foto: David Ramos/POOL GETTY/AP/dpa

Manchester City hat es geschafft: Durch einen 2:0-Erfolg im Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain stehen die „Sky Blues“ erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im Finale der Champions League. Sie treffen auf den FC Chelsea.

Champions League: Finale – Spiel und Termin

Finale:

Samstag, 29. Mai 2021 (21 Uhr):

Wer überträgt das Finale der Champions League?

Wie auch im Vorjahr teilen sich Sky und DAZN in Deutschland die Rechte an der Champions League, wobei DAZN den Großteil der Spiele überträgt. Hier findet ihr den großen Überblick darüber, wer welches Spiel übertragt und in welcher Form!

Wo und wann findet das Champions-League-Finale 2021 statt?

Das Endspiel der Champions League am 29. Mai 2021 sollte ursprünglich im Atatürk-Olympiastadion von Istanbul ausgetragen werden. Weil aber, wie im Vorjahr bereits, aufgrund der Corona-Pandemie Sicherheitsbedenken herrschten, entschied die UEFA, das Finale erneut nach Portugal zu verlegen – diesmal aber nach Porto statt nach Lissabon. Pro Team sind jeweils 6000 Zuschauer zugelassen.

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Damit bekommt Istanbul wieder kein Finale und muss weiter auf das nächste Endspiel nach 2005 warten. 2005 war das Atatürk-Olympiastadion, das mehr als 70.000 Menschen fasst, Austragungsort des CL-Finals. Das damalige Duell zwischen dem FC Liverpool und dem AC Mailand ging als „Wunder von Istanbul“ in die Geschichte ein: Die „Reds“ holten einen 0:3-Pausenrückstand auf und gewannen am Ende im Elfmeterschießen den Titel.

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Champions League in Zeiten von Corona

Im Zuge der Corona-Pandemie gab es in der Gruppenphase in Sachen Zuschauern ziemlich unterschiedliche Herangehensweisen, weil die Länder unterschiedlich hart getroffen waren. Die jeweiligen Bestimmungen vor Ort entschieden darüber, ob und wenn ja, wie viele Zuschauer die jeweilige Partie live im Stadion verfolgen durften.

Für den Fall erhöhter Infektionszahlen hatte die UEFA „spezifische Bestimmungen“ verabschiedet – diese boten jedoch Interpretationsspielraum. So musste der Heimverein einen alternativen Austragungsort vorschlagen, sobald von den Behörden des Landes des Gastvereins Beschränkungen verhängt wurden, welche die Reise zum „oder die Rückreise nach dem Spiel betreffen“. RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach musste ihre Achtelfinalpartien entsprechend auf neutralem Boden austragen.

>> Champions League 2020/21: Das sind die hübschen Spielerfrauen der Stars <<

„Vorbehaltlich der Genehmigung der UEFA können die Vereine grundsätzlich einen Tausch des Heimrechts oder einen neutralen Austragungsort vereinbaren“, schrieb die UEFA vor der Gruppenphase vor, die zudem vorsorglich die mögliche Verlängerung bis zum 28. Januar beschlossen hatte, um abgesagte Partien nachholen zu können. Dies war jedoch nicht nötig.

Hätte aus „irgendwelchen Gründen“ die Gruppenphase nicht abgeschlossen werden können, hätte das UEFA-Exekutivkomitee über die Besetzung der K.o.-Runde entschieden. Für die Europa League galten die gleichen Regeln. Bezüglich positiver Corona-Tests innerhalb der Mannschaft schrieb die UEFA vor, dass mindestens 13 Spieler zur Verfügung stehen müssen. Dies wird auch in der K.o.-Runde so sein.

Halbfinal-Hinspiele:

Dienstag, 27. April 2021 (21 Uhr):

  • Real Madrid – FC Chelsea 1:1

Mittwoch, 28. April (21 Uhr):

  • Paris Saint-Germain – Manchester City 1:2

Halbfinal-Rückspiele:

Dienstag, 4. Mai 2021 (21 Uhr):

  • Manchester City – Paris Saint-Germain 2:0 – Manchester City zieht ins Finale ein

Mittwoch, 5. Mai (21 Uhr):

  • FC Chelsea – Real Madrid 2:0 – FC Chelsea im Finale

Champions League: So sah das Viertelfinale aus

Viertelfinal-Hinspiele:

Dienstag, 6. April 2021 (21 Uhr):

  • Manchester City – Borussia Dortmund 2:1
  • Real Madrid – FC Liverpool 3:1

Mittwoch, 7. April (21 Uhr):

  • FC Porto – FC Chelsea 0:2
  • FC Bayern München – Paris Saint-Germain 2:3

Viertelfinal-Rückspiele:

Dienstag, 13. April 2021 (21 Uhr):

  • FC Chelsea – FC Porto 0:1 – FC Chelsea zieht ins Halbfinale ein
  • Paris Saint-Germain – FC Bayern München 0:1 – Paris Saint-Germain zieht ins Halbfinale ein

Mittwoch, 14. April (21 Uhr):

  • FC Liverpool – Real Madrid 0:0 – Real Madrid damit im Halbfinale
  • Borussia Dortmund – Manchester City 1:2 – Manchester City damit im Halbfinale

>> Borussia Dortmund: Aus nach Handelfmeter – „skandalös“ und „geisteskrank“ <<

Champions League: So sah das Achtelfinale aus

Achtelfinal-Hinspiele:

Dienstag, 16. Februar 2021 (21 Uhr): RB Leipzig – FC Liverpool (in Budapest) 0:2
Dienstag, 16. Februar 2021 (21 Uhr): FC Barcelona – Paris Saint-Germain 1:4

Mittwoch, 17. Februar 2021 (21 Uhr): FC Porto – Juventus Turin 2:1
Mittwoch, 17. Februar 2021 (21 Uhr): FC Sevilla – Borussia Dortmund 2:3

Dienstag, 23. Februar 2021 (21 Uhr): Lazio Rom – FC Bayern München 1:4
Dienstag, 23. Februar 2021 (21 Uhr): Atletico Madrid – FC Chelsea (in Bukarest) 0:1

Mittwoch, 24. Februar 2021 (21 Uhr): Borussia Mönchengladbach – Manchester City 0:2
Mittwoch, 24. Februar 2021 (21 Uhr): Atalanta Bergamo – Real Madrid 0:1

Anmerkung: Grund für die Verlegung des Austragungsortes bei mehreren Spielen sind die coronabedingten Einreisebeschränkungen von Teams aus England.

>> Champions League: Achtelfinale im TV und Stream bei Sky und DAZN – wer zeigt welches Spiel? <<

Achtelfinal-Rückspiele:

Dienstag, 9. März 2021 (21 Uhr): Juventus Turin – FC Porto 3:2 nach Verlängerung (FC Porto zieht ins Viertelfinale ein)
Dienstag, 9. März 2021 (21 Uhr): Borussia Dortmund – FC Sevilla 2:2 (Borussia Dortmund zieht ins Viertelfinale ein)

Mittwoch, 10. März 2021 (21 Uhr): FC Liverpool – RB Leipzig 2:0 (FC Liverpool zieht ins Viertelfinale ein)
Dienstag, 10. März 2021 (21 Uhr): Paris Saint-Germain – FC Barcelona 1:1 (Paris Saint-Germain zieht ins Viertelfinale ein)

Dienstag, 16. März 2021 (21 Uhr): Manchester City – Borussia Mönchengladbach 2:0 (Manchester City zieht ins Viertelfinale ein)
Dienstag, 16. März 2021 (21 Uhr): Real Madrid – Atalanta Bergamo 3:1 (Real Madrid zieht ins Viertelfinale ein)

Mittwoch, 17. März 2021 (21 Uhr): FC Bayern München – Lazio Rom 2:1 (FC Bayern München zieht ins Viertelfinale ein)
Dienstag, 17. März 2021 (21 Uhr): FC Chelsea – Atletico Madrid 2:0 (FC Chelsea zieht ins Viertelfinale ein)

Das waren die Gruppen der Champions-League-Saison 2020/21

Gruppe A: FC Bayern München, Atletico Madrid, FC Salzburg, Lokomotive Moskau
Gruppe B: Real Madrid, Donezk, Inter Mailand, Borussia Mönchengladbach
Gruppe C: FC Porto, Manchester City, Olympiakos Piräus, Olympique Marseille
Gruppe D: FC Liverpool, Ajax Amsterdam, Atalanta Bergamo, FC Midtjylland
Gruppe E: FC Sevilla, FC Chelsea, FK Krasnodar, Stade Rennes
Gruppe F: Zenit St. Petersburg, Borussia Dortmund, Lazio Rom, Club Brügge
Gruppe G: Juventus Turin, FC Barcelona, Dynamo Kiew, Ferencvaros Budapest
Gruppe: H: Paris Saint-Germain, Manchester United, RB Leipzig, Basaksehir

Wer ist Titelverteidiger der Champions League?

Der FC Bayern München ist der amtierende Champions-League-Sieger. Am 23. August sicherte sich der deutsche Rekordmeister den Titel in Lissabon zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte durch einen 1:0-Erfolg über den französischen Vertreter Paris Saint-Germain. Torschütze war Kingsley Coman.

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Wer ist Rekordsieger der Champions League?

Mit 13 Titeln, sieben davon seit Bestehen der UEFA Champions League in der heutigen Form, ist Real Madrid der unangefochtene Rekordsieger. Die „Königlichen“ durften den Henkelpott letztmalig 2917/18 in die Höhe recken, nachdem sie den FC Liverpool im Olympiastadion von Kiew mit 3:1 besiegten. Es war der dritte Titel in Folge.

Die Rekordsieger im Überblick:

  • Real Madrid (13 Titel bei 16 Finalteilnahmen)
  • AC Mailand (7/11)
  • FC Bayern München (6/11)
  • FC Liverpool (6/9)
  • FC Barcelona (5/8)
  • Ajax Amsterdam (4/6)
  • Inter Mailand (3/5)
  • Manchester United (3(5)
  • Juventus Turin (2/9)
  • Benfica Lissabon (2/7)

Wie sahen die Töpfe der Champions-League-Auslosung aus?

Wie gewohnt wurden auch 2020/21 32 Mannschaften aus vier Töpfen insgesamt acht Gruppen zugeordnet. Im ersten Topf landen normalerweise die Titelverteidiger aus Champions League und Europa League sowie die Meister der sechs stärksten Ligen, bestimmt nach der Fünf-Jahres-Wertung, in Europa (in diesem Jahr Spanien, England, Italien, Deutschland, Frankreich und Russland).

Weil der FC Bayern München sowohl Champions-League-Sieger als auch Deutscher Meister ist, rückte der FC Porto als Meister der siebtstärksten Liga (Portugal) nach. Die restlichen Töpfe wurden nach dem UEFA-Koeffizienten ermittelt. Pro Gruppe wurde aus jedem Topf ein Team gezogen.

Und so sahen die Töpfe mit den 32 Teilnehmern an der UEFA Champions League für die Auslosung aus:

Topf 1:

  • FC Bayern München (Deutschland) – Titelverteidiger der UEFA Champions League
  • FC Sevilla (Spanien) – Titelverteidiger der UEFA Europa League
  • Real Madrid (Spanien)
  • FC Liverpool (England)
  • Juventus Turin (Italien)
  • Paris Saint-Germain (Frankreich)
  • Zenit St. Petersburg (Russland)
  • FC Porto (Portugal)

Topf 2:

  • FC Barcelona (Spanien)
  • Atletico Madrid (Spanien)
  • Manchester City (England)
  • Manchester United (England)
  • Schachtar Donezk (Ukraine)
  • Borussia Dortmund (Deutschland)
  • FC Chelsea (England)
  • Ajax Amsterdam (Niederlande)

Topf 3:

  • Dynamo Kiew (Ukraine)
  • Salzburg (Österreich)
  • RB Leipzig (Deutschland)
  • Inter Mailand (Italien)
  • Olympiakos Piräus (Griechenland)
  • Lazio Rom (Italien)
  • FK Krasnodar (Russland)
  • Atalanta Bergamo (Italien)

Topf 4:

  • Lokomotive Moskau (Russland)
  • Olympique Marseille (Frankreich)
  • FC Brügge (Belgien)
  • Borussia Mönchengladbach (Deutschland)
  • Istanbul Basaksehir FK (Türkei)
  • FC Midtjylland (Dänemark)
  • Stade Rennes (Frankreich)
  • Ferencvaros Budapest (Ungarn)

Welche Besonderheiten gab es bei der Auslosung?

Auch 2020/21 hat die UEFA wieder Regeln aufgestellt, die es im Hinblick auf die Auslosung sowie die Austragung und TV-Übertragung der Champions-League-Spiele zu beachten gilt:

  • Mannschaften aus demselben Land können in der Gruppenphase nicht aufeinandertreffen.
  • Wegen des Kriegs in der Ostukraine gilt das auch für Begegnungen zwischen russischen und ukrainischen Teams.
  • Die Gruppen werden in zwei Hälften geteilt: A bis D und E bis H. Spielt die eine Hälfte dienstags, muss die andere mittwochs ran – und umgekehrt.
  • Um zu verhindern, dass alle Teams aus einem Land am selben Tag spielen, werden sogenannte „TV-Paare“ gebildet. Wird ein Team aus diesem „TV-Paar“ in die eine Hälfte der Gruppen gelost (z.B. A bis D), spielt das andere in der anderen (E bis H).
  • Der Spielplan wird anhand der zugelosten Gruppenpositionen erstellt. Ausnahmen: Spiele am selben Spieltag sollen ebenso wie Spiele in extrem kalten Regionen am letzten Gruppenspieltag im Dezember ausgeschlossen werden.
  • Für die gesamte Saison sind fünf Einwechslungen erlaubt. Somit finden 23 Spieler auf dem Spielberichtsbogen Platz.
Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)