Haaland Dortmund Besiktas
Foto: Mustafa Alkac/dpa

Trotz des erfolgreichen Champions-League-Auftakts bei Besiktas Istanbul kennt kaum ein BVB-Fan aktuell ein anderes Thema: das neue CL-Trikot. In der Aufregung hat sich Puma als Ausstatter von Borussia Dortmund nun entschuldigt.

„Wir bedauern den Ärger der Fans und möchten uns bei ihnen entschuldigen“, sagt Vorstandschef Björn Gulden, einst selbst Fußball-Profi. Fans und Social-Media-Nutzer hatten sich zuvor heftig über das Trikot aufgeregt, das der BVB in Istanbul getragen hatte. Der Grund: Das Design des Jerseys weicht erheblich vom Standardtrikot ab, enthält unter anderem kein Vereinswappen.

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„Die Kritik der Fans bezieht sich darauf, dass das BVB-Logo lediglich Ton in Ton mehrfach in das Material eingearbeitet sowie auf der Trikotbrust größer eingeprägt, aber als Vereinswappen eben nicht klar erkennbar hervorgehoben ist“, erklärt Gulden.

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Deutlich erkennbar ist hingegen ein fetter, schwarzer „BVB 09“-Schriftzug sowie der Druck von Hauptsponsor Evonik. Als das Trikot zu Beginn der Woche versehentlich geleakt wurde, hatte es nicht einmal das BVB-Wappen eingeprägt – das ließ der Verein erst nachträglich machen, weil die Kritik bereits immens war. Eine „bessere“ bzw. fan-freundlichere Lösung gab es nicht, weil das Trikot bereits bei der UEFA angemeldet war.

Damit es in Zukunft nicht noch einmal zu einem solchen Vorfall kommt, verspricht Gulden: „Wir haben uns das Feedback wirklich zu Herzen genommen und werden es bei zukünftigen Trikots – so wie auch schon in der Vergangenheit – berücksichtigen.“

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)