Achim Beierlorzer Mainz
Foto: Lars Baron/Getty/Pool/dpa

Ein lockerer und kurioser Dialog zwischen Schiedsrichter Guido Winkmann und Trainer Achim Beierlorzer vom FSV Mainz 05 war während des Bundesliga-Spiels in Köln am Sonntag im leeren Stadion für alle hörbar.

Winkmann redete mit dem am Boden liegenden Kölner Jhon Cordoba, der zuvor nach einem Pressschlag so laut geschrien hatte, dass es kurz im Stadion wirklich komplett ruhig war. Beierlorzer monierte, Winkmann entgegnete: „Das habe ich ihm jetzt schon dreimal gesagt“, und bezog sich offenbar auf seine Frage, ob Cordoba ärztliche Hilfe brauche.

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Beierlorzer, der den schweigsamen Kolumbianer Cordoba aus gemeinsamen Zeiten in Köln kannte, entgegnete: „Aber er verstehts doch nicht.“ Winkmann kam dem Trainer entgegen, beide redeten kurz, dann lief Winkmann weg und rief lachend: „Spanisch kann ich nicht so viel. Nur Cerveza.“ Das heißt Bier. Beierlorzer lachte, Cordoba erhob sich und spielte weiter.

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Wegen der Corona-Pandemie sind aktuell keine Zuschauer bei Bundesliga-Spielen erlaubt. Dadurch werden Diskussionen auf dem Platz einfacher von den Außenmikrofonen eingefangen.

Angeblich soll Schalkes Abwehrmann Jean-Clair Todibo im Revierderby am Samstag Dortmunds Erling Haaland mit den Worten: „Fick deine Großmutter“ beleidigt haben.

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Auch hier war die Beleidigung, die Todibo in seiner Muttersprache französisch formulierte, über die Außenmikros zu hören.

Auch beim Torjubel gibt es Änderungen. Die DFL hat die Spieler angehalten, dabei auf Körperkontakt zu verzichten. Ob und wie das geklappt hat, haben wir uns hier angeschaut.

Quelle: dpa