1. FC Köln
Foto: dpa/Federico Gambarini

Mit doppelter Freude war der erste Bundesliga-Spieltag erwartet worden – denn erstmals seit der Corona-Pandemie dürfen wieder Fans ins Stadion. Doch das ist nicht überall so.

Nachdem die Fans bereits beim Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 – das der Rekordmeister mit 8:0 gewann – draußen bleiben mussten, ist dies nun auch bei der Heimpartie des 1. FC Köln gegen die TSG 1899 Hoffenheim der Fall. Grund sind gestiegene Corona-Infektionszahlen.

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Die Stadt Köln verfügte am Freitagabend, keine 20 Stunden vor dem Anpfiff, dass die Partie im Rhein-Energie-Stadion wegen der steigenden Corona-Inzidenzzahl nicht mit Fans ausgetragen werden darf. Von dem Publikumsverbot sei auch eine Veranstaltung am Sonntag in der Lanxess-Arena betroffen, teilte die Stadt am Abend mit. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen.

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„Wir alle hätten uns gewünscht, mit Zuschauern zu spielen. Aber wir sind gut beraten, die Pandemie gemeinsam mit der Politik und der Gesellschaft zu bewältigen. Jetzt ist es am wichtigsten, dass die Fallzahlen in Köln nicht weiter steigen. Wenn wir so unseren Beitrag dazu leisten können, dann machen wir das natürlich“, teilte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle mit.

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Nach neuen Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen in Bochum vom Freitagabend ergebe sich für Samstag im maßgeblichen Sieben-Tages-Zeitraum eine Inzidenz von 34,8. Der aktualisierte Datenstand für den am Freitag maßgeblichen Sieben-Tages-Zeitraum ergebe aufgrund der im Meldeprozess typischen Nachmeldungen einen Wert von 35,2. Damit wäre die zulässige Grenze überschritten.

Bereits das Saison-Eröffnungsspiel des FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 war am Freitagabend wegen der zu hohen Infektionszahlen in der bayerischen Landeshauptstadt ohne Zuschauer angepfiffen worden. Ursprünglich sollten dort 7500 Fans zugelassen werden.

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Quelle: dpa