Hütter über Titel mit Gladbach: „Würde nichts Schöneres geben“

Borussia Mönchengladbach kommt unter Adi Hütter so langsam in Tritt. Für den neuen Trainer würde es "nicht Schöneres" als einen Titel mit den Fohlen geben.
Adi Hütter Borussia Mönchengladbach
Foto: Swen Pförtner/dpa

Im Bundesliga-Topspiel des achten Spieltags trifft Borussia Mönchengladbach auf den VfB Stuttgart. Im Vorfeld sprach Cheftrainer Adi Hütter über sein Ziel, mit seinem neuen Team einen Titel zu holen.

„26 Jahre sind eine sehr lange Leidenszeit, und es würde nichts Schöneres für mich geben, als mit Borussia einen Titel zu holen. Man muss sich hohe Ziele setzen“, sagte der 51-Jährige den Zeitungen des „RedaktionsNetzwerks Deutschland“. Den bislang letzten Titel gewann Borussia Mönchengladbach 1995 im DFB-Pokal durch den Endspielsieg gegen den VfL Wolfsburg.

Dass der Weg zu einem erneuten Titel steinig ist, davon kann Hütter, der vor der Saison von Eintracht Frankfurt an den Niederrhein gewechselt war, ein Liedchen singen. Nach einem klassischen Fehlstart rangiert er mit seinem neuen Team derzeit auf Platz 11 – wobei der Trend zuletzt nach Siegen über Dortmund und Wolfsburg wieder nach oben zeigt.

„Vielleicht haben wir mit der einen oder anderen Umstellungen das Richtige gemacht“, erklärt Hütter. Zuletzt hatten jüngere Spieler wie Joe Scally oder Manu Koné von sich reden gemacht. „Doch er sieht noch deutlich Potenzial nach oben: „Es kann nicht sein, dass du zu Hause ordentliche Spiele machst, auswärts aber nicht in Tritt kommst. Das habe ich ganz deutlich angesprochen.“ Zu einem Heimsieg gegen den VfB Stuttgart am Samstag (18.30 Uhr) würde er aber wohl nicht „Nein“ sagen.

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