Bengalische Feuer auf dem Römer: Eintracht-Spieler im Visier der Polizei

Für einige Spieler von Eintracht Frankfurt könnten die Leuchtfackeln auf dem Frankfurter Römer noch Konsequenzen nach sich ziehen. Wegen des Abbrennens von Pyrotechnik prüft die Polizei rechtliche Schritte.
Eintracht Frankfurt feiert Europa-League-Sieg
Europa League, nach dem Finalsieg von Eintracht Frankfurt gegen die Glasgow Rangers in Sevilla. Foto: Uwe Anspach/dpa
Eintracht Frankfurt feiert Europa-League-Sieg
Europa League, nach dem Finalsieg von Eintracht Frankfurt gegen die Glasgow Rangers in Sevilla. Foto: Uwe Anspach/dpa

Mit dem Gewinn der Europa League hat Eintracht Frankfurt dem deutschen Fußball endlich mal wieder einen internationalen Pokalsieg beschert. Allerdings bleibt die Feier in Hessen für einige Spieler wohl nicht ohne Strafen.

Den Spielern von Eintracht Frankfurt, die bei der Siegesfeier zum Europacup-Gewinn auf dem Balkon des Frankfurter Römers Leuchtfackeln gezündet haben, drohen Konsequenzen. Wie ein Sprecher der Frankfurter Polizei am Freitag sagte, werde man den Zwischenfall vom Donnerstagabend rechtlich prüfen, um gegebenenfalls Ermittlungen aufzunehmen. Die Angelegenheit sei für eine „nachfolgende, gesicherte Strafverfolgung“ dokumentiert worden. Der Bundesligist hatte am Mittwoch das Finale der Europa League in Sevilla gegen die Glasgow Rangers gewonnen.

Live übertragene Fernsehbilder zeigten, wie einige der Fußballprofis während der Feier rote Fackeln abbrannten. Auch Fans auf dem Römerberg entzündeten Feuerwerkskörper. Laut Polizei flogen Raketen direkt in die Menschenmenge. Das Abbrennen von Pyrotechnik war während der Feier den Angaben zufolge untersagt.

Erst am Dienstag hatte der Deutsche Fußball-Bund bestätigt, dass er ein internes Ermittlungsverfahren gegen Werder-Torjäger Niclas Füllkrug wegen des Abbrennens von Pyrotechnik aufgenommen hat. Er soll bei der Aufstiegsfeier am Sonntag inmitten von Bremer Anhängern im Weserstadion ein rotes bengalisches Feuer durch die Luft geschwenkt haben.

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dpa