Uwe Neuhaus Arminia Bielefeld
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Die Fans hätten ihn gerne gehalten, doch Aufstiegstrainer Uwe Neuhaus muss bei Arminia Bielefeld vorzeitig gehen. Noch ist unklar, wer das Amt des 61-Jährigen übernimmt.

Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Eine offizielle Bestätigung des Tabellen-16. der Fußball-Bundesliga für die Berichte lag am Montag zunächst nicht vor. Die Entscheidung soll in einer gemeinsamen Sitzung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat gefallen sein. Der Aufsteiger holte aus den vergangenen fünf Partien nur einen Punkt und verlor am Samstag mit 0:3 bei Borussia Dortmund.

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In der Tabelle liegt Bielefeld mit 18 Punkten auf dem Relegationsrang, einen Zähler vor Mainz 05. Zudem hat Bielefeld noch ein Spiel mehr als die Konkurrenz zu bestreiten: Am 10. März steigt das Nachholspiel gegen Werder Bremen. Am kommenden Sonntag spielen die Ostwestfalen gegen Neuhaus‘ langjährigen Club 1. FC Union Berlin.

Arminia Bielefeld: Aufstiegstrainer Neuhaus bei Fans beliebt

Alleine die Medienberichte über die bevorstehende Beurlaubung des 61-jährigen Neuhaus hatten am Sonntag in den sozialen Medien und Club-Foren für heftige Diskussionen gesorgt. Neuhaus war nach dem überraschenden und souveränen Aufstieg bei den Fans überaus beliebt. Mit Rang 16 sahen die meisten Anhänger die Arminia, die vor zwei Wochen noch beim 3:3 in München überrascht hatte, im Soll. Zwischen Neuhaus und Sportdirektor Samir Arabi soll es zuletzt aber mehrfach zu Diskussionen über Aufstellungen und taktische Ausrichtungen gekommen sein. In den vergangenen fünf Spielen kassierten die Bielefelder immer mindestens drei Gegentore.

Neuhaus hatte die Ostwestfalen 2018 übernommen und in der vorigen Saison nach elf Jahren zurück in die Bundesliga geführt. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2022. In der Hinrunde soll der Job von Neuhaus nach sieben Niederlagen am Stück schon einmal in Gefahr gewesen sein, mit 13 Punkten aus den folgenden acht Spielen brachte er das Team aber wieder auf Kurs.

Die Nachricht über Neuhaus‘ Entlassung kommt einen Tag, nachdem sich Bundesliga-Schlusslicht FC Schalke 04 von Trainer Christian Gross und Sportvorstand Jochen Schneider trennte.