Anna Kraft 2019
Foto: Tobias Hase/dpa

RTL-Moderatorin Anna Kraft meistert ihren Alltag seit sechseinhalb Jahre mit der Diagnose Multiple Sklerose. Ein vermeintlich eingeklemmter Nerv am Rücken habe nach eingehenden Untersuchungen im Krankenhaus zu dieser Diagnose geführt, wie RTL am Montag berichtete.

„Das ist halt eine Krankheit, die sieht man einem nicht an“, sagte die 35-Jährige dem Fernsehsender. „Wenn einer ein Bein gebrochen hat, dann hat man meistens einen Gips, und dann sieht man das, aber bei der MS ist es etwas, was für Außenstehende oft nicht sichtbar ist.“ Nach der Diagnose sei sie zunächst geschockt gewesen, erklärt Kraft in einem Video. „Nicht zurückblicken, einfach nach vorne“, beschreibt sie ihre Einstellung.

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Derzeit brauche Kraft, die mit Medikamenten behandelt werde, anders als andere Patienten keine Gehhilfe, berichtet der Sender RTL in dem Video weiter. Ihr langjähriger Freund, der Fußballkommentator Wolff-Christoph Fuss, sei einer ihrer größten Stützen, vor allem, wenn es ihr mal nicht so gut gehe.

Sie habe unproblematische Schwangerschaften gehabt, die die MS sogar unterdrückt hätten, berichtete Kraft, die Mutter zweier Mädchen ist. „Natürlich habe ich auch meine Dämonen-Tage, wie ich so schön sage. Ich hab die Ameisen im Arm und im Fuß, da kribbelt’s, dann ist es wie eingeschlafen. Ich hab manchmal ein bisschen Spastik in der Hand.“

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Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei der Entzündungen im Rückenmark und Gehirn auftreten. Der Verlauf ist höchst unterschiedlich und nicht vorhersehbar. Erst kürzlich hatte US-Schauspielerin Christina Applegate ihre Erkrankung öffentlich gemacht.

Quelle: dpa