Bundesliga-Trophäe Meisterschale
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Die Bundesliga-Klubs haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur für eine Abschaffung der Montagsspiele ab der Saison 2021/22 ausgesprochen.

Mit Beginn des neuen TV-Vertrages sollen dann mehr Begegnungen am Sonntag ausgetragen werden. Am Dienstag hatte die Fan-Szene einen bundesweiten Stimmungsboykott und Protest-Aktionen gegen Spiele unter der Woche für den 13. Spieltag angekündigt. Der bis 2021 gültige Fernsehvertrag enthält fünf Montagabend-Begegnungen pro Saison.

Der 13. Spieltag findet vom 30. November bis zum 3. Dezember statt. Erstmals in dieser Runde findet dann in der höchsten deutschen Spielklasse mit dem Duell des 1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen auch wieder ein Montagsspiel statt. Die Fan-Szene protestiert seit langem gegen arbeitnehmerunfreundliche Spiele unter der Woche.

Videobeweis für Champions League womöglich noch in dieser Saison

Der Videobeweis in der Champions League könnte noch in der laufenden Saison zum Einsatz kommen. Laut eines Berichts der englischen Zeitung „Times“ befasst sich das Exekutivkomitee der Europäische Fußball-Union Anfang Dezember mit dem Thema. Damit könnte das technische Hilfsmittel frühestens ab dem Achtelfinale im neuen Jahr in Betrieb gehen.

Auch Andrea Agnelli, Vorsitzender der European Club Association (ECA), hatte laut Medienberichten am Dienstag in Brüssel durchblicken lassen, dass eine frühere Anwendung möglich sei. Ursprünglich sollte der Videobeweis mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 in der Königsklasse starten.

Auf dpa-Anfrage teilte die UEFA am Mittwoch mit, man habe mit den Vorbereitungen für die Einführung der technischen Hilfe begonnen. Im Laufe der kommenden Woche werde es einen Bericht über den Stand der Dinge geben. Der „letztmögliche Termin“ zur Einführung sei die nächste Saison.

Das Champions-League-Gruppenspiel zwischen Manchester City und Schachtjor Donezk Anfang November hatte die Diskussion um den Videobeweis erneut befeuert. Nach einem Sturz von City-Spieler Raheem Sterling im Strafraum hatte der Schiedsrichter fälschlicherweise auf Foulelfmeter entschieden. (dpa)