Foto: Georg Hochmuth/dpa
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Hunderte Fans haben sich in Wien von Motorsport-Legende Niki Lauda verabschiedet. Der geschlossene Sarg sollte am Mittwoch vier Stunden lang im Wiener Stephansdom öffentlich aufgebahrt werden.

Zahlreiche Menschen nutzten bereits am Morgen die Möglichkeit, dem österreichischen Nationalhelden die letzte Ehre zu erweisen.

Zuvor hatten die Familie vor dem Sarg, auf dem Laudas Helm lag, eine kleine Andacht gehalten. Nach der öffentlichen Aufbahrung – die erste für einen Sportler im Stephansdom überhaupt – sollte ab 13 Uhr ein Requiem für den in Österreich als „Niki Nazionale“ bekannten ehemaligen Sportler und Luftfahrtunternehmer stattfinden.

Der Hochadel des Motorsports um Superstar Lewis Hamilton erweist Lauda die letzte Ehre. Trauerreden für den späteren Luftfahrtunternehmer, dessen Markenzeichen die rote Kappe war, werden Arnold Schwarzenegger und Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen halten.

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lauda war am 20. Mai gestorben. Der 70-Jährige mit der roten Kappe als Markenzeichen hatte seit seinem schweren Unfall auf dem Nürburgring 1976 immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Im August 2018 erhielt er eine Spender-Lunge, nachdem sich sein Zustand wegen einer Entzündung der Lungenbläschen dramatisch verschlechtert hatte. Bestattet werden sollte Lauda in einem Rennoverall.

Wo er seine letzte Ruhe finden soll, wurde nicht bekannt gegeben. Die Stadt Wien hatte der Familie ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof angeboten, die Familie lehnte aber ab.

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