Jessica Löschke
Foto. Instagram/jessiloeschke

Da wird einem schon bei der Vorstellung schon unwohl! Bei einem Horror-Unfall im Training hat sich Nachwuchs-Langläuferin Jessica Löschke einen Skistock ins Beim gerammt – mit dem Stock in der Wade wurde sie in die Uniklinik geflogen.

Wie „Bild“ berichtet, ist es zu dem Unfall im Rahmen einer Trainingseinheit im Skigebiet von Oberwiesenthal gekommen. Jessica Löschke war mit Teamkollegen unterwegs, als sie bei einem Crosslauf ausrutschte.

Wenig später der Schock: Dabei hatte sich die 20-Jährige, die im Frühjahr noch bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Oberwiesenthal an den Start ging, die Spitze des Skistocks aus Stahl in ihr linkes Bein gerammt.

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Die Verantwortlichen riefen sofort Hilfe – noch vor Ort wurden Teile des Stocks mit einem Bolzenschneider abgetrennt. Als Löschke dann aber in die Uniklinik in Dresden geflogen wurde, steckte immer noch ein Stück des Stocks in ihrer Wade.

In der Klinik wurde die Sportlerin dann operiert, der Stock konnte entfernt werden und das zum Glück ohne bleibende Schäden. Dr. Tom Kastner, Mannschaftsarzt des Deutschen Ski-Verband, bestätigte, dass Blutgefäße und Nerven bei dem Unfall unbeschädigt blieben.

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Dadurch steht auch einem baldigen Wiedereinstieg ins Training für die kommende Langlauf-Saison nicht viel im Wege, offenbar soll Löschke bereits wieder im Juni auf ihren Skiern stehen. Am Freitag schrieb sie in ihren Insta-Story, dass sie nur noch einen weiteren Tag im Krankenhaus verbringen müsse.

Bisher ist Löschke in erster Linie im Continentalcup, der „zweiten Liga“ im Langlauf-Sport an den Start gegangen. Dort konnte sie allerdings schon Podestplätze verbuchen, auch bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften landete sie auf dem Treppchen.

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Mit solchen Erfolgen im Rücken dürfte die Tür zum Langlauf-Weltcup durchaus offen sein. Möglicherweise feiert sie dort ja im kommenden Winter ihr Debüt – nach einem solchen Schreckmoment in der Vorbereitung werden ihr da sicherlich viele Wegbegleiter die Daumen drücken.