Darts-WM in London
Foto: Kieran Cleeves/PA Wire/dpa

Gary Anderson war trotz seines WM-Achtelfinaleinzugs mächtig bedient. Als Schottlands Darts-Idol den Österreicher Mensur Suljovic nach rund eineinhalb Stunden im Londoner Alexandra Palace doch noch mit 4:3 niedergerungen hatte, polterte „The Flying Scotsman“ erst einmal los.

Andersons Zielscheibe: Das extrem langsame Spieltempo seines Gegners Suljovic. „Das war ein absoluter Witz. Ich spiele Darts. Ich wollte immer Darts spielen. Aber das hatte nichts damit zu tun.“

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Schon auf der Bühne hatte der 50 Jahre alte Ex-Weltmeister immer wieder die Stirn gerunzelt und gehadert, wenn er eine gefühlte Ewigkeit auf die drei Würfe seines Widersachers warten musste.

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Komplett entnervt und richtig gefrustet sagte Anderson später in einem TV-Interview: „Wenn das so weitergeht, höre ich auf. Dann habt Spaß damit. Dann gehe ich lieber eine Runde Golf spielen. So etwas mache ich nicht noch einmal mit.“

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Die Routiniers Anderson und Suljovic hatten zuvor ein furchtbares Spiel geboten. „Soll das Darts sein? Gibt es irgendjemanden, dem das Spaß gemacht hat?“, fragte Anderson, Weltmeister von 2015 und 2016. Er wette darauf, dass 90 Prozent der Zuschauer während dieser Partie den Fernseher abgeschaltet haben.

Quelle: dpa