US Open Adrian Mannarino
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Einige Turbulenzen hat es für Deutschlands besten Tennisspieler Alexander Zverev auf dem Weg ins Achtelfinale der US Open gegeben. Stundenlang stand nicht fest, ob sein Gegner Adrian Mannarino überhaupt antreten darf. Letztlich setzte sich Zverev souverän durch.

Nach einer mehrstündigen Wartezeit und Unsicherheiten über die Austragung der Partie gegen den Franzosen Adrian Mannarino setzte sich der 23 Jahre alte Tennisprofi aus Hamburg am Freitag mit 6:7 (4:7), 6:4, 6:2, 6:2 durch.

Im Kampf um den Einzug in das Viertelfinale trifft Zverev auf den Spanier Alejandro Davidovich Fokina. Der 21-Jährige ist die Nummer 99 der Weltrangliste, Zverev liegt auf Platz sieben und ist bei dem Grand-Slam-Turnier in New York nach den Absagen von Roger Federer und Rafael Nadal an Position fünf gesetzt.

Das Drittrundenspiel zwischen Zverev und Mannarino hatte mit einigen Stunden Verspätung begonnen. Wie der US-amerikanische Tennisverband USTA mitteilte, seien zuvor Gespräche mit den Gesundheitsbehörden geführt worden. Mit Verweis auf die Privatsphäre und die Sensibilität der medizinischen Fragen könnten keine Details bekanntgegeben werden.

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Zverevs Bruder Mischa sagte im TV-Sender Eurosport, die Verschiebung hänge damit zusammen, dass Mannarino zu den Kontaktpersonen seines Landsmannes Benoit Paire gehört habe, der positiv auf das Coronavirus getestet und deshalb von den US Open ausgeschlossen worden war. Eine Gruppe von bis zu elf Spielern hatte sich deshalb innerhalb der sogenannten Blase in eine Extra-Quarantäne begeben müssen.

Offenbar war lange Zeit unklar, ob Mannarino überhaupt würde antreten dürfen. Der Weltranglisten-39. startete gut und entschied den ersten Satz im Tiebreak für sich. Dann aber steigerte sich Zverev und leistete sich auch weniger Unsicherheiten beim eigenen Aufschlag.

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Im dritten Satz musste sich Mannarino am Oberschenkel behandeln lassen und wirkte anschließend merklich gehandicapt. Der Franzose gab nicht auf, musste sich aber nach 2:52 Stunden klar geschlagen geben.

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Quelle: dpa