Wladimir Klitschko
Foto: Jörg Carstensen/dpa

Der ehemalige Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat mit drei Tweets Spekulationen über ein mögliches Comeback neu entfacht.

Im Kurznachrichtendienst forderte der 43-Jährige am Wochenende seine Follower zur Abstimmung auf, welchen Kampf von ihm sie gern sehen würden. Als Gegner stellte er Anthony Joshua, Titelträger der Weltverbände WBA, IBF und WBO, Tyson Fury und WBC-Weltmeister Deontay Wilder zur Wahl.

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Klitschko hatte seine Karriere nach der K.o.-Niederlage gegen den Briten Joshua am 29. April 2017 beendet. Zuvor hatte der Ukrainer seinen WM-Titel durch eine Niederlage nach Punkten am 28. November 2016 gegen Fury verloren. Gegen den US-Amerikaner Wilder kämpfte er noch nie.

Passend zu Klitschkos Tweets hat Joshuas Promoter Eddie Hearn am Samstagabend eine Kurznachricht abgesetzt, in der er schreibt: „In 24 Stunden kommen große Nachrichten!“ Damit heizte der Manager des Weltmeisters die Gerüchteküche weiter an.

Klitschko hatte immer wieder mal mit einem Comeback kokettiert, zuletzt eine ernstzunehmende Rückkehr in den Boxring aber ausgeschlossen. „Es wird kein Comeback geben zurück in das Leben eines Leistungssportlers, mit Trainingslagern und mehreren Kämpfen. Darauf habe ich keine Lust, ich bin vom Leben eines Leistungssportlers mental mittlerweile zu weit entfernt, ich hätte auch die Zeit dafür nicht“, hatte er im Interview des „Hamburger Abendblatts“ Anfang Dezember gesagt.

Lediglich ein Mini-Comeback „für etwas ganz Extravagantes“ hielt er nicht für unmöglich. „Zum Beispiel, um den Altersrekord von George Foreman zu brechen, der mit 45 ältester Schwergewichtschampion der Geschichte wurde“, hatte er gesagt. „Bis ich 45 bin und Foremans Rekord angreifen könnte, sind es noch zwei Jahre hin. Keine Ahnung, was ich dann tue.“ Seit seinem Karriereende ist Klitschko als Mentaltrainer und Berater von Managern tätig.

Quelle: dpa