Zehn Tage nach K.o.: Boxer (26) stirbt an seinen Kopfverletzungen

Zehn Tage nach einem K.o. in einem Boxkampf ist der russisch-armenische Boxer Arrest Sahakyan an seinen erlittenen Verletzungen gestorben. Er wurde nur 26 Jahre alt.

In Russland ist ein Boxkampf mit zehn Tagen Verzögerung tödlich geendet. Wie verschiedene Medien weltweit berichten, boxten am 26. Dezember der russisch-armenische Boxer Arrest Sahakyan und der Russe Igor Semernin gegeneinander. Allerdings mit ungleichen Voraussetzungen.

Denn wie die Schwester des verstorbenen Sahakyan, Svetlana Petrosyan, gegenüber dem russischen Sender „Ren TV“ mitteilte, hatte ihr Bruder den Kampf erst kurzfristig angenommen, sollte dafür aber in kurzer Zeit 14 Kilogramm abspecken. Sein Gegner hingegen war schon voll im Saft, weshalb sich schnell ein ungleicher Kampf einstellte.

Nach der fünften Runde ging Sahakyan das erste Mal zu Boden, rappelte sich aber wieder auf und konnte sich zurückkämpfen. Es folgten jedoch zwei weitere Niederschläge in Runde sieben und acht. Nach einem Schlag ans linke Kinn stand Sahakyan dann aber plötzlich nicht mehr auf, sondern blieb regungslos liegen.

 

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Im Krankenhaus folgte schließlich die Diagnose Hirnschwellung. Obwohl ihn die Ärzte unmittelbar operierten, kam der 26-Jährige nicht wieder zu Bewusstsein. Wie der englische „Mirror“ schreibt, soll die Schwellung durch eine Verletzung hervorgerufen worden sein, die Sahakyan bereits ein Jahr zuvor erlitt.

Seine Schwester wollte sich nicht davon unterkriegen lassen, dass der Boxer in einem Koma dritten Grades lag und behielt bis zuletzt ihren Optimismus. Vergeblich: Am vergangenen Freitag (7. Januar) verlor Sahakyan seinen letzten Kampf und erlag seinen Verletzungen. Sein Gegner Igor Semernin sprach in einer Videobotschaft sein Beileid aus: „Wir alle trauern und teilen Ihren Schmerz. Ruhe in Frieden.“

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