Monte Neme in Spanien Gewässer
Foto: Ferreiro/Shutterstock.com

Weltweit kommen immer neue Foto-Hot-Spots hinzu. Es sind Orte, die Menschen besonders gerne für perfekte Social-Media-Posts bereisen. Doch ungefährlich sind diese Orte nicht immer – das Gewässer im Monte Neme in Spanien zum Beispiel ist giftig. Das ist vielen allerdings egal.

Der See in der Provinz A Coruna im Nordwesten Spaniens ist
ein beliebtes Fotomotiv auf Instagram, dort lassen sich aktuell viele User
ablichten – teilweise auch im Wasser, und das trotz vieler Verbotsschilder.

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Denn einst wurde in dem Steinbruch, in dem das Gewässer
gelegen ist, Wolfram abgebaut. Das gilt zwar als nicht so schädlich wie zum
Beispiel angereichertes Uran, allerdings ist es auch keinesfalls gänzlich ungefährlich.

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In dem Wasser befinden sich weiterhin Abfälle aus der Mine, die in den vergangenen Jahren sukzessive stillgelegt wurde, allerdings über weite Strecken des 20. Jahrhunderts in Betrieb war. Laut „Publico“ droht bei längerem Aufenthalt im Wasser unter anderem Erbrechen, Durchfall und auch Hautreizungen sind möglich.

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Die Gegend mit dem türkisblauen See trägt nicht umsonst den Spitznamen „Chernobyl Galiciens“. Inzwischen geht es neben Posts mit schaulustigen Touristen am Monte Neme auch zahlreiche User, die sich über eben jene Schaulustige lustig machen – in vielen Posts wird auch den leichtfertigen Umgang mit den Gefahren eingegangen. Wir sagen: Gesundheit ist wichtiger als Likes!