Silvester steht vor der Tür, doch viele Familien wollen den Jahreswechsel nicht daheim verbringen. Worauf legt man aber besonderen Fokus bei der Suche nach einem Urlaubsziel? Hier sind acht europäische Großstädte, für die sich das Reisen laut travelcircus.com absolut lohnt.

Österreich – aus deutscher Sicht wird zwischen Weihnachten und Neujahr das Nachbarland besonders mit Sissi und der Vierschanzentournee verbunden. Doch mehr als eine halbe Millionen Menschen feiern den Jahreswechsel auf dem Wiener Silvesterpfad, der in der Altstadt zu finden ist. Unter freiem Himmel wartet auf die Menschen ein buntes Showprogramm mit prächtigem Feuerwerk.

Wer allerdings doch lieber im eigenen Land bleiben will und auch keine Lust auf den Wiener Schmäh hat, kann zum deutschen Pendant des Silvesterpfad fahren. Die Party-Meile am Brandenburger Tor in Deutschlands Hauptstadt Berlin erstreckt sich über zwei Kilometer. Jeder Deutsche wird schon einmal Bilder des beeindruckenden Feuerwerks um Mitternacht gesehen haben – und das alles im Herzen der Hauptstadt.

Wer keine Lust auf Temperaturen rund um den Gefrierpunkt hat, muss zwar etwas Weg auf sich nehmen – das dürfte sich aber für den ein oder anderen bei erwarteten Temperaturen von 12 bis 19 Grad lohnen. Auf Madeira gibt es eines der größten Feuerwerke in Europa und das knapp vor der Küste Afrikas. Da sollte man aber einen besonderen Brauch beachten: Zwölf Rosinen werden zum Jahreswechsel gegessen.

Landeskunde gibt es auch in Island reichlich: Die Temperaturen sind nicht schlechter als in Mitteleuropa, dafür ist es wahrscheinlicher, dass man an einem wärmenden Lagerfeuer sitzt. Fisch oder Lamm gibt es bei den meisten Familien, sollte man sich dazu entscheiden, Silvester in Reykjavik zu feiern. Es geht sicherlich etwas intimer zu, aber das macht ja gerade den Charme Islands aus. Feiern können die Isländer allerdings auch.

Eines der beliebtesten Jahresziele Europas ist auch zu Neujahr eine Reise wert. Gewässer gibt es, ähnlich wie auf Madeira, zwar auch – trotzdem sollte man sich allerdings etwas wärmer anziehen. Denn in Prag muss man mit Minusgraden rechnen. Eine Besonderheit in Tschechien: Es gibt gleich zwei Feuerwerke, nach der Feierlichkeit um Mitternacht wird nochmal um 18 Uhr am Neujahrstag geknallt. Das alles kann man am Ufer der Moldau sicherlich gut aushalten.

Wer als Mitteleuropäer Silvester mit einem Survival-Training verbinden will, ist in Skandinavien zum Jahreswechsel richtig aufgehoben. Bei Tiefsttemperaturen von bis zu -15 Grad erlebt man eher selten das Feuerwerk. Eine Kuriosität: Haparanda (in Schweden) und Tornio (in Finnland) liegen nur einen Kilometer auseinander, trotzdem liegen die Städte in verschiedenen Zeitzonen. Somit kann man in Nordeuropa den Jahreswechsel gleich zweimal erleben.

Feuerwerke gibt es nur selten in der französischen Stadt Lyon, dafür hat man aber nach einem enttäuschenden Jahr aus Nationalmannschaftssicht immerhin ein weiteres Mal Grund für ein Hupkonzert auf den Straßen. Das ist nämlich Brauch in der französischen Stadt. Dazu wird Champagner serviert – aber natürlich nur für die Beifahrer. Nach Mitternacht wird dann in den Clubs und Bars die Nacht zum Tage gemacht.

Gerade für Leute aus NRW und Niedersachsen fast ein Heimspiel: Ein weiteres Nachbarland Deutschlands bietet einiges zum Jahreswechsel. Das größte Feuerwerk in den Niederlanden findet nämlich in Rotterdam statt. Denn auch da gibt es ein großes Ufer – nämlich das vom Nieuwe Maas. In Rotterdam wird die „Nationale Neujahrsnacht“ gefeiert.

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