Flug über Palmen
Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

Die Corona-Pandemie erschwert auch im Sommer 2021 das Reisen in Europa – zumal die Delta-Variante weiter um sich greift und so manche Länder von der vierten Welle erfasst worden sind.

Der Umgang mit dem Coronavirus ist dabei allerdings höchst unterschiedlich: Manche Länder lockern, andere verschärfen ihre Regeln. Mancherorts sind Restaurants für alle offen, woanders ausschließlich für Geimpfte. Auch die Regeln bei der Ein- und Rückreise deutscher Urlauber gehen teils weit auseinander. Ein Überblick:

BALTISCHE STAATEN: In Estland, Lettland und Litauen hat sich das öffentliche Leben mit Lockerung der zuvor strengen Corona-Regeln weitgehend normalisiert. Weiter gibt es aber Auflagen in einigen Bereichen – teils mit Vorrechten für nachweislich Geimpfte und Genesene. Zugleich sind eine zunehmende Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und eine Verlangsamung des Impftempos zu beobachten. Erste neue Einschränkungen wurden daher beschlossen.

Wer von Deutschland oder aus anderen EU-Ländern einreist, muss sich registrieren. Einreisende aus Ländern mit höheren Infektionszahlen müssen unter Umständen einen negativen Corona-Test vorlegen und in Quarantäne. In Estland sind Einreisende aus Deutschland aktuell von beiden Vorgaben befreit, in Lettland und Litauen müssen Nicht-Geimpfte einen negativen Corona-Test vorweisen.

BELGIEN: Einreisende müssen vorab online ein Formular ausfüllen – außer, man bleibt weniger als 48 Stunden im Land und kommt mit dem Auto oder der Bahn von Deutschland nach Belgien. Wer aus einem Gebiet mit höheren Infektionszahlen kommt, muss unter Umständen in Quarantäne, jedoch gilt die Bundesrepublik derzeit nicht als Risikogebiet. Strengere Hygieneregeln wegen seit Wochen steigender Fallzahlen wurden bislang nicht angekündigt. Jedoch trifft sich am Freitag der Corona-Ausschuss der Regierung, um über weitere Schritte zu beraten.

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BULGARIEN: Hotels, Restaurants, Cafés sowie Fitnesszentren, Kinos und Museen heißen Besucher willkommen – unabhängig davon, ob sie geimpft sind, eine Infektion überstanden haben, getestet sind oder nichts davon. Die Corona-Fallzahlen steigen, doch bislang wurden keine Lockerungen zurückgenommen. Maskenpflicht gilt in Geschäften, Banken und öffentlichen Verkehrsmitteln. Urlauber aus Deutschland und den meisten EU-Staaten dürfen mit einem Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat einreisen. Kinder unter zwölf Jahren sind von dieser Regelung befreit. Aus deutscher Sicht ist Bulgarien kein Risikoland; Reiserückkehrer müssen nicht in Quarantäne.

DÄNEMARK: In Dänemark sind nach den Ferien die Neuinfektionszahlen wieder gestiegen, was aber nicht als dramatisch angesehen wird, weil es kaum noch Todesfälle gibt, die in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stehen. Das öffentliche Leben in Dänemark läuft fast wieder normal. Die Gesundheitsbehörden empfehlen nun, Abstand zu halten, wo es möglich ist. Die Ein-Meter-Regel wurde aufgehoben. Auch in Bussen oder Bahnen muss man keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Deutsche können auch dann Dänemark-Urlaub machen, wenn sie noch nicht geimpft sind, müssen an der Grenze aber einen negativen Test vorzeigen.

FRANKREICH: Die Infektionslage hat sich bis auf die stark betroffenen Überseegebiete weiter entspannt. Aus deutscher Sicht gelten zwei Regionen im Süden (Okzitanien sowie Provence-Alpes-Côte d’Azur) und die Insel Korsika weiter als Hochrisikogebiet. Bei der Einreise sind negativer Test, Impf- oder Genesungsnachweis erforderlich – ebenso für Fahrten mit dem Reisebus oder Fernzug. Dasselbe gilt für den Besuch von Bars, Restaurants und Museen und für Veranstaltungen mit viel Publikum. Als Nachweis wird ein digitaler „Gesundheitspass“ – eine Handy-App – genutzt. Der deutsche Impfnachweis gilt auch.

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GRIECHENLAND: Kreta und die südliche Ägäis werden von der Bundesregierung weiterhin als Hochrisikogebiet eingeschätzt. Heimkehrer müssen daher für zehn Tage in Quarantäne, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind. Die Quarantäne kann nach fünf Tagen mit einem Test beendet werden. Vor Ort gibt es zum Teil Mini-Lockdowns – auf Kreta etwa in der Stadt Iraklio, wo ein Ausgehverbot zwischen 1.00 Uhr bis 6.00 Uhr besteht.

GROSSBRITANNIEN: Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von knapp 300 liegen die Infektionszahlen in Großbritannien weiterhin auf sehr hohem Niveau, stagnieren aber seit einer Weile in diesem Bereich. Da für vollständig geimpfte Einreisende aus der EU und den USA mittlerweile lockere Einreiseregeln und keine Quarantänepflicht mehr gelten, sieht man in London nach langer Zeit wieder einige Sightseeing-Busse mit Touristen durch die Straßen fahren. Vor der Einreise ist weiterhin ein Test notwendig, außerdem muss für den zweiten Tag nach der Ankunft ein kostenpflichtiger PCR-Test gebucht werden. Großbritannien gilt aus deutscher Sicht weiterhin als Hochrisikogebiet, daher können nur Geimpfte eine Quarantäne nach der Rückkehr vermeiden.

IRLAND: In Irland haben vollständig Geimpfte – etwa in der Gastronomie oder bei privaten Treffen – deutlich mehr Freiheiten als Ungeimpfte. Aufgrund wieder steigender Corona-Zahlen gelten teilweise noch immer Obergrenzen, wie viele Menschen sich treffen und etwa zusammen ins Restaurant gehen dürfen. Dort muss auch ein Impfnachweis vorgelegt werden. Für Reisende aus der EU mit Nachweis eines EU-Impfzertifikats gilt nach der Einreise keine Quarantänepflicht mehr. Nur Ankommende aus Ländern mit besonders hohen Fallzahlen oder gefährlichen Varianten müssen sich verpflichtend im Hotel isolieren. Bei der Rückkehr nach Deutschland muss ein negativer Test oder ein Impfnachweis vorgelegt werden.

ITALIEN: Die Infektionslage hat sich zuletzt stabilisiert. Seit Beginn des Monats müssen Reisende in der Bahn, in Fernbussen und auf Inlandsflügen sowie auf Fähren, die zwischen zwei Regionen verkehren, einen „Grünen Pass“ parat haben – ein Nachweis über Impfung, Genesung oder Negativtest. Der deutsche Impfpass gilt, auch die App. Der Nachweis ist auch nötig, um im Restaurant drinnen essen zu dürfen oder ins Museum zu gehen.

KROATIEN: Von Touristen wird bei der Einreise eine Bescheinigung verlangt, die belegt, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Hotels empfangen Gäste ohne Einschränkungen. Gaststätten und Cafés dürfen auch in ihren Innenbereichen bewirten, aber nur an den Tischen, zwischen denen Abstände einzuhalten sind. An öffentlichen Versammlungen darf nur eine bestimmte Anzahl an Menschen teilnehmen.

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LUXEMBURG: In Luxemburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit Wochen rückläufig. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt unter 50. Nach wie vor hält das Großherzogtum an etlichen Schutzmaßnahmen fest: So gilt die Maskenpflicht in vielen öffentlichen Bereichen, zum Beispiel in Bussen und Bahnen. Hotels, Gastronomie und Kulturstätten sind geöffnet. Bei der Einreise von Deutschland nach Luxemburg gelten derzeit keine größeren Einschränkungen. Nur Flugreisende müssen einen negativen Corona-Test vorlegen. Impf- oder Genesenen-Nachweise sind ebenfalls zulässig.

MALTA: Im kleinsten EU-Land bleiben die täglichen Infektionszahlen stabil, während immer mehr Menschen gegen Covid-19 geimpft sind und die Regierung Beschränkungen weiter lockert. An Veranstaltungen dürfen nun maximal 300 Menschen teilnehmen und bis Ende August dann 500. Rund 90 Prozent der zu Impfenden sind voll immunisiert. Ein Impfnachweis ist erforderlich, um nach Malta einreisen zu können. Für die Rückreise nach Deutschland ist ein negativer Corona-Test oder ein Nachweis über eine Impfung beziehungsweise Genesung nötig.

NIEDERLANDE: Die Niederlande sind kein Hochrisikogebiet mehr, daher ist auch die Quarantänepflicht für Rückkehrer aufgehoben. Aber die Zahl der Neuinfektionen und der Patienten in Krankenhäusern bleibt hoch. Dennoch ist das öffentliche Leben kaum eingeschränkt. Discos und Nachtclubs sind geschlossen, Festivals untersagt. Gaststätten müssen um Mitternacht schließen. Doch ansonsten sind Museen, Theater, Zoos und Kinos geöffnet, ebenso Restaurants und Geschäfte. Maskenpflicht gilt nur für Busse, Bahnen und Flughäfen. Kann bei Veranstaltungen kein Sicherheitsabstand eingehalten werden, kann von Besuchern ein negatives Testergebnis oder ein Impfnachweis verlangt werden.

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NORWEGEN: In Norwegen hat die Zahl der Neuinfektionen wieder das Niveau vom Mai erreicht. Da die Impfquote aber relativ hoch ist, macht man sich keine großen Sorgen. Nur wenige Infizierte müssen im Krankenhaus behandelt werden. Geschäfte und Lokale sind fast überall im Land ohne Einschränkung geöffnet. Das Tragen von Masken in Bussen und Bahnen ist nicht mehr Pflicht. Da Deutschland als ein grünes Land gilt, sind Urlauber in Norwegen willkommen. Reibungslos ist die Einreise aber nur für Geimpfte und Genesene. Alle anderen müssen eine Einreiseanmeldung ausfüllen und an der Grenze einen Schnelltest machen.

ÖSTERREICH: Angesichts steigender Zahlen verschärft Österreich die Regeln. Vom 15. September an gilt beim Einkaufen für Ungeimpfte wieder FFP2-Maskenpflicht. Geimpften wird das dringend empfohlen. Sollte sich die Lage auf den Intensivstationen zuspitzen, wird nur noch ein PCR-Test oder eine Impfung den Zutritt zu Veranstaltungen und in die Gastronomie ermöglichen. Zuletzt wurden fast 2300 Neuinfektionen am Tag gezählt – bezogen auf die Einwohnerzahl entspräche das etwa 20.000 Fällen in Deutschland.

POLEN: Bei der Einreise aus EU-Staaten gilt zwar eine zehntägige Quarantäne. Doch befreit davon sind Einreisende mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, sowie vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene. Einkaufszentren, Hotels, Museen und Kunstgalerien sind unter Hygieneauflagen geöffnet. Restaurants dürfen Gäste bedienen, in Innenräumen aber nur mit 75 Prozent Kapazität. Weil Geimpfte bei den Kapazitätsbeschränkungen nicht mitgezählt werden, bekommen sie leichter ein freies Hotelzimmer oder einen freien Tisch. Fitnessstudios und Hallenbäder sind in Betrieb. Bei Feiern sind maximal 150 Gäste erlaubt. In Innenräumen sowie in Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages lag nach Angaben des Gesundheitsministeriums zuletzt knapp über 200. Die Delta-Variante ist demnach mittlerweile für 86 Prozent der Neuinfektionen verantwortlich.

PORTUGAL: Einschränkungen werden nach und nach gelockert. Zum Besuch der Innenbereiche vieler Einrichtungen muss Impf- oder Genesenen-Nachweis beziehungsweise negativer Test vorgelegt werden. Inzwischen sind 78 Prozent aller 10,3 Millionen Bürger vollständig geimpft. Bei der Einreise muss jeder, der nicht geimpft oder genesen ist, ab dem Alter von zwölf Jahren einen negativen Test vorlegen.

RUMÄNIEN: Deutsche Touristen brauchen in dem südosteuropäischen Land weder Impf- noch Testnachweis und müssen auch nicht in Quarantäne. Die Gastronomie ist uneingeschränkt geöffnet. Im Freien und damit auch an Stränden gelten Abstandspflichten. Ein Mund-Nasen-Schutz muss nur in geschlossenen öffentlichen Räumen getragen werden. Abhängig von der Corona-Inzidenz kann es an einzelnen Orten aber jederzeit zu Einschränkungen kommen, auch zur Beschränkung der Gästezahl in Restaurants. Clubs, Diskotheken, Spielhallen und Bars sind nur für vollständig Geimpfte geöffnet.

SCHWEDEN: Die Schweden haben die Corona-Lage recht gut in den Griff bekommen, die Zahlen sind seit Juni niedrig. Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens haben sich in dem Land mit seinem genau beäugten Corona-Sonderweg ohnehin in Grenzen gehalten. Eine Maskenpflicht gibt es nicht, auch sonst lässt es sich mit den bestehenden Einschränkungen ganz gut leben. Für Reisende aus Deutschland und anderen EU-Ländern gilt: Man muss einen maximal 72 Stunden alten negativen Test vorweisen, es sei denn, man ist geimpft oder hat eine Infektion überstanden.

SCHWEIZ: Seit Montag muss für Bars, Restaurants, Kulturveranstaltungen, Sportstätten und Freizeitbetriebe ebenfalls ein Nachweis über Test, Impfung oder Genesung vorgezeigt werden. Bislang galt diese Regel nur für Tanzlokale und Großveranstaltungen. Gleichzeitig wird gelockert: Wo man nur mit Corona-Nachweis reinkommt, muss man nun keine Maske mehr tragen. Flugpassagiere ohne Zertifikat brauchen zur Einreise einen negativen Corona-Test. Auf dem Landweg ist die Einreise ohne Auflagen möglich. Die Inzidenz in der Schweiz war zuletzt 2,6 mal so hoch wie in Deutschland.

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SLOWAKEI: Für ungeimpfte Einreisende gilt eine Quarantänepflicht, von der man sich frühestens nach fünf Tagen mit einem Test befreien kann. Die Regierung begründet dies mit der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und will damit zugleich die geringe Impfbereitschaft anheben. Auch Geimpfte müssen sich vor der Einreise online registrieren. In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie bei Massenveranstaltungen auch im Freien gilt Maskenpflicht. Gastwirte können selbst entscheiden, ob sie von Gästen einen Impfnachweis verlangen oder wie bisher nur eine bestimmte Anzahl Personen zulassen.

SLOWENIEN: Reisende müssen beim Grenzübertritt nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Ausgenommen sind Kinder unter 15 Jahren und noch bis zum 22. August Transitreisende. Dann ist selbst für die reine Durchreise eine Bescheinigung erforderlich. Deutsche Urlauber, die weder geimpft noch genesen sind, müssen demnach vor der Rückfahrt – wenn sie durch Slowenien fahren wollen – einen PCR- oder Antigen-Test machen. Die Außengastronomie ist für alle offen, die Innenbereiche von Gaststätten, Discos und Nachtclubs können nur von Geimpften, Genesenen oder Getesteten genutzt werden. Die Ansteckungsquote pro 100.000 Einwohner ist fast doppelt so hoch wie die in Deutschland.

SPANIEN: Das liebste ausländische Urlaubsland der Deutschen steht nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete. Es gibt deshalb keine Quarantänepflichten für Rückkehrende mehr. Da Spanien aber ganz Deutschland noch mindestens bis Sonntag als Risikogebiet einstuft, müssen alle Einreisenden aus Deutschland ab zwölf Jahren Impfung, Genesung oder negativen Test nachweisen können. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug zuletzt 61, auf den Balearen 70. Die Einschränkungen werden immer mehr gelockert: Auf Mallorca wurde zum Beispiel das nächtliche Versammlungsverbot aufgehoben. Die Tanzflächen in Bars und Discos bleiben allerdings geschlossen.

TSCHECHIEN: Die Zahl der Neuinfektionen bleibt niedrig. Die Regierung hat weitere Lockerungsschritte beschlossen. So dürfen in Restaurants sechs statt wie bisher vier Leute an einem Tisch sitzen. Für Einreisende aus Deutschland, der Schweiz und Österreich genügt ein negativer Corona-Test oder ein vollständiger Impfnachweis. Zudem ist vorab ein Online-Meldeformular auszufüllen. In Gaststätten, Kinos, Schwimmbädern und Konzertsälen gilt die 3G-Regel. Beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine FFP2-Maske getragen werden – eine einfache OP-Maske reicht nicht. In Tschechien ist mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

TÜRKEI: Die Bundesregierung hat das Land zum Hochrisikogebiet erklärt. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nach der Rückkehr aus der Türkei in Quarantäne. Wer aus Deutschland in die Türkei reisen will, braucht einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden). Geimpfte und Genesene können mit entsprechendem Nachweis einreisen. Cafés und Restaurants sind geöffnet. Es gibt keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit gilt aber weiter. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt in dem 84-Millionen-Einwohner-Land bei rund 20.000 Fällen.

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UNGARN: Auf dem Land- oder Wasserweg können Menschen uneingeschränkt einreisen. Mit dem Flugzeug können deutsche Touristen nur kommen, wenn sie das EU-weit gültige Impfzertifikat vorweisen können. Hotelübernachtungen sind uneingeschränkt möglich, ebenso der Besuch von Gaststätten. Auch gilt – abgesehen von Krankenhäusern und Altenheimen – keine Maskenpflicht mehr. Für Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern gilt, dass der Zutritt nur mit in Ungarn gültiger Impfbescheinigung (oder EU-Impfzertifikat) gestattet ist. Die Inzidenz beträgt offiziell nur etwa ein Siebtel von jener in Deutschland.

ZYPERN: Seit dem 19. September ist Zypern kein Hochrisikogebiet mehr. Zypern seinerseits stuft Deutschland als grün, sprich als unbedenklich ein. Wer von dort einreist, muss also keinen negativen Test vorlegen, muss aber spätestens 48 Stunden zuvor auf der Website https://cyprusflightpass.gov.cy/ den „Cyprus Flight Pass“ beantragen und während des Urlaubs stets mit sich führen.

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Quelle: dpa