St. Anton am Arlberg in Österreich
Foto: Johann Groder/APA/EXPA/dpa

Der international bekannte Wintersportort St. Anton am Arlberg hat die Anreise meist junger Menschen als angebliche Arbeitskräfte kritisiert – denn diese sind in Wirklichkeit Touristen.

„Die kommen unter dem Deckmantel der Arbeitssuche“, sagte Bürgermeister Helmut Mall am Dienstag auch mit dem Blick auf Vermieter, die ihr Quartier zur Verfügung stellten. Insgesamt geht Mall von mehr als 100 Angereisten aus, die nicht wirklich auf Jobsuche sind.

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Viele von denen, die trotz der verpflichtenden Corona-Quarantäne aus Deutschland, Dänemark, Schweden und anderen europäischen Ländern anreisten, seien später auf den Skipisten anzutreffen. Dort bildeten sie teils größere Gruppen.

„Das wollen wir nicht“, so der Bürgermeister. Die 2500 Einwohner des vom Tourismus abhängigen Orts hätten große Sorge, falls sich das Coronavirus in der Gemeinde ausbreiten sollte. „Wir wollen einen touristischen Schaden abwenden“, sagte Mall.

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Der Ort hoffe wie andere auf ein Ende des Lockdowns. Die aktuellen Einreisebeschränkungen machen Tourismus praktisch unmöglich. Zusammen mit der Polizei werde nun verstärkt kontrolliert, hieß es.

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Quelle: dpa