Mount Fuji Japan
Foto: Yang Guang/Xinhua/dpa

Ausblick auf die Millionenmetropole: In Tokio gibt es eine neue spektakuläre Aussichtsplattform. Hinter dem Häusermeer ist sogar ein Wahrzeichen Japans zu sehen.

Ausblick auf das schier unendliche Häusermeer und sogar bis zum heiligen Berg Fuji am Horizont: In Tokio gibt es eine neue Aussichtsplattform für Touristen. Shibuya Sky befindet sich in 230 Metern Höhe im 45. und 46. Stockwerk eines neuen Wolkenkratzers, wie das Fremdenverkehrsbüro der Stadt mitteilt.

Das Hochhaus Shibuya Scramble Square liegt im gleichnamigen Stadtteil Shibuya, der für seine geschäftige Kreuzung bekannt ist. Von der Aussichtsplattform mit 360-Grad-Panorama sehen Besucher unter anderem den Tokyo Skytree, Roppongi, den Tokyo Tower und Shinjuku. Die Vulkanpyramide des Fuji zeichnet sich an klaren Tagen in der Ferne ab. Die Metropolregion Tokio ist der größte Ballungsraum der Welt.

Shibuya Sky hat täglich von 9.00 bis 23.00 Uhr geöffnet. Einlass ist bis 22 Uhr möglich. Der Ticketverkauf vor Ort beginnt am 1. Dezember 2019, bis dahin gibt es Tickets nur online. Erwachsene zahlen vor Ort 2000 Yen (16,50 Euro), Kinder bis fünf Jahre 600 Yen (5 Euro). Über die Webseite sind die Preise geringer: 1800 Yen (15 Euro) und 500 Yen (4 Euro). Das Tokyo Convention & Visitors Bureau empfiehlt, sich die Eintrittskarten vorab zu besorgen.

Welcher Vulkan bildet eine gleichnamige Insel?

Der Fuji ist der höchste Berg Japans. Der Vulkankegel ist 3776 Meter hoch. Sein Krater ist rund 600 Meter breit und 150 Meter tief. Der Vulkan liegt auf der japanischen Hauptinsel Honshu (sprich Honschu) etwa 100 Kilometer von Tokio entfernt. Er gilt als aktiv, obwohl der letzte Ausbruch rund 300 Jahre zurückliegt. Die Japaner verehren den Fuji als heiligen Berg. Im Sommer ersteigen Hunderttausende seinen Gipfel. Steine vom Fuji mitzunehmen, egal in welcher Größe, ist streng verboten.

Quelle: dpa