Zaandam Fort Lauderdale
Foto: AP Photo/Wilfredo Lee

Die Odyssee des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes „Zaandam“ ist vorbei. Die „Zaandam“ legte am Donnerstag im Hafen von Fort Lauderdale in Florida an.

Zuvor hatte der Bürgermeister von Fort Lauderdale dem Schiff die Erlaubnis erteilt, in den Hafen der Stadt in Florida einlaufen zu dürfen.

Die Küstenwache sowie verschiedene Behörden hätten sich darauf geeinigt, dass die „Zaandam“ und ihr Schwesterschiff „Rotterdam“ die Erlaubnis bekämen, im Hafen von Fort Lauderdale anzulegen, schrieb der Bürgermeister der Stadt, Dean Trantalis, am Donnerstag auf Twitter:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Auf der „Zaandam“ waren mehrere Passagiere positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Reederei Holland America Line – die sowohl das Kreuzfahrtschiff „Zaandam“ als auch die „Rotterdam“ betreibt – hatte am Montag mitgeteilt, vier Passagiere seien gestorben, andere seien in Lebensgefahr.

Corona-Albtraum: Diese Kreuzfahrtschiffe und rund 8000 Passagiere suchen immer noch einen Hafen

Trantalis erklärte, vereinbart seien diverse Schutzvorkehrungen, damit Infizierte nicht mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt kämen. Die Mehrzahl der Passagiere, die nicht krank sei und keine Symptome habe, solle mit Bussen direkt zu Flugzeugen gebracht werden, um Fort Lauderdale zu verlassen.

Rangliste: Das sind die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt

Eine kleine Gruppe schwer kranker Passagiere solle in örtliche Krankenhäuser gebracht werden. Jene mit leichten Krankheitsverläufen oder Symptomen sollten an Bord in Quarantäne bleiben.

Mit der Ankunft in dem Hafen in Florida endete eine längere Irrfahrt: Die „Zaandam“ war am 7. März in Buenos Aires ausgelaufen. Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus war der Reiseverlauf komplett durcheinandergeraten. Mehrere lateinamerikanische Länder hatten der „Zaandam“ die Erlaubnis verweigert, in ihre Häfen einzulaufen.

Quelle: dpa