Aida Mira
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Das fängt ja gut an. Aida Cruises hat die erste Reise der „Aida mira“ abgesagt. Der Grund für die Absage überrascht sehr. Doch schon in drei Tagen steigt dann wirklich die Jungfernfahrt.

Das Kreuzfahrtschiff war erst am Samstagabend in Palma de Mallorca getauft worden und sollte eigentlich am Sonntagmittag zu einer Drei-Nächte-Tour im Mittelmeer aufbrechen. Doch jetzt fällt ausgerechnet die erste Reise ins Wasser. Und warum?

Es seien noch zu viele Bereiche nicht komplett fertiggestellt, teilte der Kapitän am Sonntag an Bord mit. Wie bitte? Das Kreuzfahrtschiff ist noch gar nicht fertig? Und wurde trotzdem schnell getauft? Passagiere bekommen immerhin den Reisepreis zurückerstattet. Doch das fehlende Reiseerlebnis der Jungfernfahrt kann ihnen natürlich nicht ersetzt werden.

Model und Moderatorin Franziska Knuppe, begleitet von Kapitän Manuel Pannzek, hatte am Samstagabend um 23 Uhr in Palma de Mallorca erfolgreich das Kreuzfahrtschiff getauft. Ein rund 20-minütiges Feuerwerk über dem mallorquinischen Hafen eröffnete die anschließende Taufparty. Stargast Johannes Oerding begeisterte mit seinen Hits die rund 1.000 Gäste an Bord.

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Nun soll die erste Reise in Richtung Afrika am 4. Dezember starten. Die „Aida mira“ ist ein Umbau der ehemaligen „Costa neoRiviera“. Die „Costa neoRiviera“ wurde 1999 in Dienst gestellt, fuhr zunächst allerdings für andere Reedereien. Erst seit 2013 ist sie bei Costa.

Die „Mira“ mit 624 Kabinen soll bei Aida vor Südafrika für Selection-Kreuzfahrten eingesetzt werden, die sich durch besondere Routen und längere Hafenaufenthalte auszeichnen. Geplant sind 14-tägige Fahrten von Kapstadt aus. Weitere Häfen sind Durban, East London und Lüderitz am Rande der Namib-Wüste. Absolutes Highlight der Reisen sind die mehrtägigen Stopps in Kapstadt und in der Walfischbucht in Namibia.

Von Mai bis September 2020 wird AIDAmira ab Korfu auf einer neuen Schmetterlingsroute im östlichen Mittelmeer unterwegs sein. So stehen auf der einen Route Athen, Santorin, Kreta und Brindisi in Apulien auf dem Routenplan und auf der anderen Malta, Sizilien, Crotone in Kalabrien, Olympia und Kefalonia. Beide Routen lassen sich kombinieren und sind als 14-tägige Reise buchbar. 

Aber dafür muss das Schiff erst einmal den Hafen verlassen.

Quelle: dpa