Die AIDAmar der Reederei Aida-Cruises liegt im Seehafen Rostock
Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl der Corona-Infektionen bei den Besatzungsmitgliedern von Aida ist um einen Fall auf elf gestiegen.

„Nach aktuellem Stand wurde eine weitere Infektion bei den gestrigen Tests festgestellt“, sagte eine Sprecherin der Stadt Rostock der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Zuvor hatte die „Ostsee-Zeitung“ darüber berichtet.

Mitte Juli waren 750 Aida-Besatzungsmitglieder aus Asien mit drei Flugzeugen auf dem Flughafen Rostock-Laage angekommen. Das Kreuzfahrt-Unternehmen hatte zuletzt trotz der infizierten Crewmitglieder an den geplanten Kurz-Kreuzfahrten festgehalten.

Am 5. August soll in Hamburg die „AIDAperla“ zur Kurz-Kreuzfahrt ohne Landgang ablegen, am 12. August in Rostock die „AIDAmar“ und am 16. August in Kiel die „AIDAblu“. Entscheidend sei die Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Zulieferer, erklärte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. Die entsprechenden Prozeduren würden weiter streng fortgeführt. „Es wird ein sehr vorsichtiger und sehr langsamer Neustart werden.“

Die betroffenen Mitarbeiter befänden sich in strenger Einzelisolation an Bord eines der beiden Schiffe, die derzeit im Rostocker Seehafen liegen, hatte Kunze am Freitag in Rostock gesagt. Neun von ihnen seien völlig symptomfrei, eine Person habe leichte Symptome.

Am vergangenen Mittwoch waren 750 Besatzungsmitglieder aus Asien mit drei Flugzeugen auf dem Flughafen Rostock-Laage angekommen. Zwei Flieger kamen aus Jakarta (Indonesien) und einer aus Manila (Philippinen). Es sei davon auszugehen, dass die Infizierten an Bord der Maschine aus Manila waren, hieß es.

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Quelle: dpa