Cala Major Mallorca
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Auf Mallorca ist zum ersten Mal ein mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Mensch gestorben.

Das teilte die Regionalregierung mit. Die 59 Jahre alte Frau sei in der Nacht zum Donnerstag im Universitätskrankenhaus Son Espases in Palma ums Leben gekommen, teilten die zuständigen Behörden der spanischen Urlaubsinsel mit. Die Patientin hatte den Angaben zufolge Vorerkrankungen.

Mallorca und die anderen Balearen-Inseln sind von der Epidemie im Vergleich zu anderen Regionen Spaniens bisher relativ wenig betroffen.

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Nach amtlichen Angaben gab es bis Donnerstag insgesamt 17 Fälle. In ganz Spanien zählten die Behörden bisher rund 2200 Infektionen. Die Frau auf Mallorca war das 56. Todesopfer in Spanien.

Auf Mallorca blicken Hoteliers und Veranstalter wegen des neuartigen Coronavirus besorgt auf die kommende Ostersaison. Die Reservierungen bleiben derzeit weit hinter den Erwartungen zurück.

Der Hoteliersverband Fehm erklärte auf Anfrage, die weltweite Verunsicherung mache sich auch auf der spanischen Urlaubsinsel bemerkbar. Die Buchungen für die Osterwoche seien in allen Quellmärkten rückläufig, so eine Sprecherin.

Die Reiseveranstalter planen auf Sicht

Was wird nun zum Beispiel aus einem Urlaub auf Mallorca im Juni? «Wir haben einfach noch keine belastbaren Informationen. Eine langfristige Prognose ist sehr schwierig», sagt die Leiterin des Sicherheits- und Krisenmanagements beim Anbieter DER Touristik, Melanie Gerhardt. Auch die Reiseprofis können nur abwarten. «Wir bereiten uns intensiv vor auf die Zeit, in der die Menschen wieder reisen können und wollen.»

Viele Reiseveranstalter haben zunächst ihre Reisen bis Ende März abgesagt. Bei DER Touristik gilt mit Blick auf die großen Ferien: «An bestehende Buchungen für den Sommer ändert sich erst einmal nichts», sagt Gerhardt. Und beim Branchenprimus Tui sind kostenfreie Stornierungen von Sommerbuchungen derzeit nicht möglich. Man gehe davon aus, den Betrieb in einigen Wochen wieder starten zu können.

Quelle: mit dpa-Material