Kreuzfahrtschiff AIDAmira Aida Mira
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Aida Mira“ sitzen 1240 Passagiere vor allem aus Deutschland und Österreich fest.

Auch die 486 Besatzungsmitglieder durften das seit Montag im Hafen von Kapstadt liegende Schiff nicht verlassen.

Zuvor waren sechs Passagiere wegen möglicher früherer Coronavirus-Kontaktfälle vorsorglich geprüft worden. Man habe der Reederei nun mitgeteilt, dass alle Tests negativ seien, hieß es am Mittwoch.

„Damit sollte dem Transport unserer Gäste vom Schiff zu Flugzeugen, die die Gäste nach Hause bringen sollen, nichts im Wege stehen“, zeigte sich eine Sprecherin ziemlich optimistisch.

Aida Mira: Deutsche Urlauber sitzen in Kapstadt auf Kreuzfahrtschiff fest

Die zahlreichen Verschärfungen von Ein- und Ausreisebestimmungen weltweit haben in vielen Ländern zu einer deutlichen Reduzierung oder Einstellung des Flugverkehrs geführt. Die Bundesregierung will allen Deutschen, die hierdurch im Ausland gestrandet sind, eine Rückkehr nach Deutschland ermöglichen. Hierfür hat die Bundesregierung bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt.

Coronavirus: Alle Aida-Kreuzfahrt-Reisen bis Anfang April abgesagt

Die „Aida Mira“ hatte schon im Dezember 2019 vor der Jungfernfahrt für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Die Fahrt musste seinerzeit  unerwartet verschoben werden, weil viele Bereiche nicht rechtzeitig fertiggestellt waren. Für die Taufe, inklusive Party mit vielen Promis, hatte es zuvor aber noch gereicht.

Für Aida Cruises ist es das 14. Flottenmitglied, in der Geschichte der Reederei aber erst das zweite Kreuzfahrtschiff, das gebraucht gekauft wurde: Die „Aida Mira“ soll das Selection-Programm ergänzen. Wann es damit weitergehen kann, steht in den Sternen.